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Aargau Solothurn Kind fällt aus dem Auto und wird überrollt

Tragischer Unfall am Donnerstagabend in Spreitenbach: Ein 4-jähriger Knabe ist in einem Kreisel aus dem Fahrzeug seines Vaters auf die Strasse gefallen. Er wurde von einem nachfolgenden Auto überrollt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Wie es zum Unfall kommen konnte, wird nun untersucht.

Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge
Legende: Der Kreisel Industriestrasse/Furttalstrasse war nach dem Unfall 5 Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. zvg

Der Unfall ereignete sich im Feierabendverkehr: Der Vater des Knaben passierte kurz vor 18 Uhr mit seinem Geländewagen den Kreisverkehr im Industriequartier von Spreitenbach. Plötzlich öffnete sich die Hecktüre seines Geländewagens und der 4-jährige Knabe fiel aus dem Auto auf die Fahrbahn, so Polizeisprecher Roland Pfister gegenüber dem SRF-Regionaljournal.

«Die genauen Umstände bleiben unklar»

Bild des Geländewagens mit geöffneter Hecktüre
Legende: Warum sich die Hecktüre des Geländewagens öffnete, ist unklar. zvg

Der nachfolgende Autofahrer konnte nicht rechtzeitig reagieren und überrollte das Kind. Passanten, Sanitäter und eine Rega-Besatzung versuchten das Kind am Leben zu halten, doch wenig später erlag es noch auf der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen.

Nach wie vor unklar ist, weshalb das Kind aus dem Geländewagen herausfallen konnte, so Pfister gegenüber dem Regionaljournal. «Wir wissen noch nicht, wie sich die Türe geöffnet hat, ob das Kind gesichert war. Auch ob es am Boden sass oder auf einer Sitzbank ist noch unklar».

Untersuchung eingeleitet

Die Eltern des Knaben konnten noch nicht befragt werden. Sie sassen im Geländewagen und standen nach dem Vorfall unter Schock. Beide wurden psychologisch betreut. Auch die Einsatzkräfte wurden von einem Care-Team betreut.

Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Untersuchung eingeleitet, zur Klärung des Unfallhergangs. Weiter wird geklärt, ob einer der beteiligten Fahrer sich wegen Mitverschuldens verantworten muss.

Die Unfallstelle beim Kreisel in Spreitenbach war während der Tatbestandesaufnahme für 5 Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Mordasini, 3014 Bern
    Als zweifache Mutter bin ich geschockt und traurig :(. Es gibt für Eltern nichts Schlimmeres als sein Kind zu verlieren! Meine Gedanken und Gefühle sind beim Opfer, der leidgeprüften Familie, aber auch beim Fahrer, der das Kind überfahren hat. Gute Kindersitze, korrektes Angurten sowie Kindersicherungen bei den hinteren Türen können so schlimme Unfälle verhindern und retten Leben! Den Betroffenen, Rettern und Zeugen wünsche ich viel Kraft und Trost in dieser traurigen und traumatischen Zeit.
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  • Kommentar von sori Frech, Luzern
    Viele Personen haben keinen Kindersitz montiert - aber die Polizei kontrolliert nicht. Wie bei einem Geländewagen die schwere Hecktüre von einem 4-jährigen geöffnet werden kann ist wohl ein Feak, vielmehr glauben wir, dass mangels Kindersitz das Kind die Seitentüre geöffnet hat.
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    1. Antwort von Richard Verden, Zürich
      Was ist ein Feak?? Sie meinen wohl Fake. Bleiben Sie bei der deutschen Sprache, wenn's mit Englisch nicht klappt.
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    2. Antwort von Martin Ricklin, Spreitenbach
      Ich war als Einsatzkraft der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen am Unfallort. Wenn Sie die Fotos genau Betrachten sehen Sie dass es keine Seitentüren im hinteren teil des Wagens gibt. Es ärgert mich,solche Besserwisser Kommentare lesen zu müssen. Sind Sie froh, dass Sie diese Situation nicht angetroffen haben!!!
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Bei so einem Kleinkind macht man doch die Kindersicherung-Türverriegelung rein und mit dem obligatorischen Kindersitz sollte so was nicht passieren. Schrecklich, grob fahrlässig der Vater. Mein Beileid den Angehörigen.
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    1. Antwort von F. Widmer, Münsingen
      Jeder von uns macht Fehler, nicht alle davon kann man ungeschehen machen. Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Wenn dann nach so einem schrecklichen Unfall die Menschen noch anfangen, mit dem Finger auf die Eltern zu zeigen, finde ich das sehr unbarmherzig. Schon im Neuen Testament hat Jesus zu den Pharisäern gesagt: "Wer von euch ohne Sünde/Fehler ist, der werfe den ersten Stein (zur Ehebrecherin). Dann hat keiner mehr ein Wort gesagt und alle haben sich aus dem Staub gemacht.
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    2. Antwort von Peter Vogler, 5400 Baden
      Kindersicherung-Türverriegelung gibt es laut Landrover Defender-Preisliste gültig ab 16.November 2013,Seite 5 für die Kurzversionen 90 ST,90 SW,sowie bei der Langversion 110H HT nicht einmal optional.Die gibt es nur serienmässigbei den Modellen 110 HCPU,110 DCPU,130 SW,130 DCC.Bei dem Unglück-Offroader handelt es sich um eine 90er Kurzversion,hat also keine Hecktür-Kindersicherung.Aber die Leute welche solche"Panzer"fahren,glauben irrtümlich sie und andere Insassen seien darin ja so sicher.
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