Kommt der nächste Schwingerkönig aus dem Kanton Aargau?

Spricht man von den Favoriten für den Titel des Schwingerkönigs am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf, darf man einen nicht vergessen: den Aargauer Christoph Bieri. Erst Anfang August hat er gezeigt, dass er zu den Grossen gehört. Am Nordwestschweizerischen siegte er überraschend.

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Bildlegende: Der Aargauer Christoph Bieri gewinnt am Nordwestschweizerischen im Schlussgang gegen den Solothurner Bruno Gisler. Keystone

Erst am letzten Sonntag hat Christoph Bieri am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Allschwil gezeigt, dass er die ganz Grossen bezwingen kann. Top-Favoriten für das Eidgenössische wie Matthias Sempach und Bruno Gisler hat er auf den Rücken gelegt und das Nordwestschweizerische überraschend gewonnen.

Zuvor konnte der 27-Jährige Untersiggenthaler bereits zwei Schwingfeste für sich entscheiden. Er dominierte am Aargauer Kantonalen und am Baselstädtischen Schwingfest.

Bieri will einen Kranz gewinnen

Seit Ende Mai hatte Christoph Bieri mit einer Fussverletzung zu kämpfen. Sein oberstes Ziel am Eidgenössischen Schwingfest in drei Wochen ist verletzungsfrei zu bleiben und er will sich einen Kranz holen. Und gibt sich somit bescheiden, wie auch schon Verbandskollege Bruno Gisler. Wie jeder der Favoriten träumt aber auch Christoph Bieri vom Titel des Schwingerkönigs.

Er sei gut in Form zur Zeit, sagt Christoph Bieri gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Triumphieren am Eidgenössischen will der Aargauer mit einer Mischung aus Konzentration und Lockerheit. Dies habe sich bis anhin gut bewährt. Zudem schwingt Christoph Bieri die letzten zwei Wochen vor dem Eidgenössischen nicht mehr. Nur no werde man richtig «giggerig» auf den grossen Wettkampf.