Kunstmuseum Olten mit zwei gegensätzlichen Ausstellungen

Das Kunstmuseum Olten wartet gleich mit zwei neuen Ausstellungen auf. Zum einen hat sich das Künstlerduo Michael Meier und Christoph Franz künstlerisch mit der Geschichte des Museumsgebäudes auseinandergesetzt. Eine zweite Ausstellung widmet sich dem Zürcher Künstler Bruno Meier.

Kino in Glarus des Künstlerduos Michael Meier und Christoph Franz

Bildlegende: Das Künstlerduo macht modellhafte Re-Konstruktionen der Wirklichkeit bestimmter Orte. Hier eines Kinos in Glarus. zvg

Die Ausstellung «Aufmachen? Aufmachen!» widmet sich dem Kunstmuseum Olten. Das Künstlerduo Michael Meier und Christoph Franz beschäftigen sich mit dem Gebäude und seiner Vergangenheit. Früher diente das Gebäude nämlich der Firma «Kleider Frey» als Geschäft.

Das Künstlerduo spielt mit der Vergangenheit, der Gegenwart als Museum und denkt auch über die Zukunft nach. So gestaltet sie etwa den Eingang des Museums als Tiefgarage.

Daneben widmen sie sich aber auch der Zukunft der Kleider Frey Fabrik in Wangen bei Olten und dem über Olten hinaus bekannten goldenen Dach.

Ein bescheidener Künstler

Neben den assoziativen schrillen Skulpturen und Installationen des Künstlerduos Michael Meier und Christoph Franz widmet sich das Kunstmuseum Olten einem viel leiseren Künstler.

Die Ausstellung «Bruno Meier. Stilles Leben» lenkt  den Blick auf den in Zürich geborenen Künstler, der Zeit seines Lebens (1905-1967) zurückgezogen lebte. Von seinen Zeitgenossen wurde der Maler und Zeichner «Schweizer Morandi» genannt. Zu sehen gibt es Stillleben, Landschaften und Figurenkompositionen aller Schaffensphasen Meiers.