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Lösung für Abfallproblem Mellingen will Säcke neu unterirdisch entsorgen

Eine unterirdische Sammelstelle soll das Abfallproblem in Mellingen lösen. Andere Städte haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Das Problem: In der Altstadt von Mellingen sind zu früh hinausgestellte Kehrichtsäcke zu einem Problem geworden. Immer wieder liegt Abfall in den Strassen, weil Tiere die Säcke aufgerissen haben. Mehrfach haben sich Anwohner bei der Gemeinde beklagt.

Die Lösung: Die Stadt Mellingen will nun eine unterirdische Sammelstelle bauen. Gebührenpflichtige Kehrichtsäcke können dort an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr entsorgt werden. Die Investitionskosten für eine solche Anlage seien zwar relativ hoch, sagt Bauverwalter Emanuele Soldati zu SRF. Er ist aber überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt.

Gute Erfahrungen: Solche unterirdischen Anlagen kennt man bereits in Aarau, Zofingen oder Olten. In Zofingen wurde bereits 2011 eine solche unterirdische Abfallsammelstelle realisiert. Die Erfahrungen, die man damit gemacht hat, sind laut Werkhofleiter Christoph Wälti sehr positiv. Immer wieder komme es jedoch vor, dass Leute Abfall in unerlaubten Säcken entsorgen. Dies sei aber nur bei etwa 2 Prozent der Kehrichtsäcke der Fall.

1 Kommentar

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    St.Gallen setzt bei der Abfallsammlung auf Unterflur-Systeme. Bereits seit einiger Zeit sind in der Innenstadt Unterflur-Abfallkübel platziert. Unterirdische Presscontainer bieten Geschäften und Anwohnenden in der Altstadt die Möglichkeit, Kehricht unabhängig von den Abfuhrzeiten zu entsorgen, genau so wie die Unterflur-Container in den Wohnquartieren. Stehen keine Kehrichtsäcke am Strassenrand, trägt das zur Sauberkeit in der Stadt und damit zu einem schöneren Stadtbild bei. St. Gallen vor.
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