Lotty Fehlmann fehlt wegen Burn-out bei Stadtpräsidiumswahlen

Sie hätte für die SP bei den Stadtpräsidiumswahlen antreten sollen, nun muss Lotty Fehlmann wegen einem Burnout passen. Für sie springt Jolanda Urech ein, die amtierende SP-Stadträtin. Dies bringt die SP aber in eine schwierige Situation.

Fehlmann trägt eine Brille und ein blaues Oberteil, hat braune Haare und brauen Augen. Sie steht vor einer Rolltreppe.

Bildlegende: Sie wollte Aaraus neue Stadtpräsidentin werden. Wegen einem Burnout muss Lotty Fehlmann nun passen. ZVG

Die SP Aarau muss umdisponieren: Für die Stadtpräsidiumswahlen im Herbst tritt die SP neu mit Stadträtin Jolanda Urech an. Sie ersetzt die Einwohnerrätin Lotty Fehlmann, die krankheitsbedingt auf eine Kandidatur verzichtet. Fehlmann habe ein Burn-out, wie die Partei mitteilt.

Die SP Aarau halte am Anspruch auf das Stadtpräsidium fest, teilte die Partei am Dienstag mit. Jolanda Urech sitzt seit 2002 in der Stadtregierung, wo sie für das Ressort Verkehr und Umwelt verantwortlich ist. Sie ist zudem Präsidentin der Natur- und Umweltkommission sowie der Maienzugkommission.

Der bisherige Aarauer Stadtammann Marcel Guignard (FDP) tritt im Herbst 2013 nach 26 Jahren an der Spitze der Kantonshauptstadt zu den Wahlen nicht mehr an.

Urech hat braune, kurze Haare, blaue Augen, trägt Ohrringe und ein oranges Oberteil. Sie steht vor einer Rolltreppe.

Bildlegende: Jolanda Urech springt für Lotty Fehlmann in die Bresche. ZVG

Wenn es nach seiner Partei geht, soll Lukas Pfisterer sein Nachfolger werden. Er ist der Sohn des früheren Aargauer Regierungs- und Ständerates sowie Bundesrichters Thomas Pfisterer. Die Wahlen finden am 22. September statt. Die siebenköpfige Stadtregierung wird derzeit aus zwei FDP-, zwei SP- sowie je einem Vertreter oder Vertreterin der CVP, der SVP und Pro Aarau gebildet.