Luzerner Zivis müssen für die Ausbildung neu nach Aarau

Die Zentralschweizer Zivildienstleistenden müssen ihren eintägigen Einführungskurs künftig in Aarau und nicht mehr in Luzern absolvieren. Das Regionalzentrum Luzern der Vollzugsstelle für den Zivildienst wird in das Regionalzentrum Aarau integriert.

Zivi bei Ausgrabung in Baden

Bildlegende: Ein Zivildienstleistender bei einer archäologischen Ausgrabung in der Stadt Baden (Oktoter 2009). Keystone

Die Regionalzentren betreuen die Zivildienstler und die Betriebe, in denen die Männer ihre Einsätze leisten. Die Zuständigkeiten für Luzern, Zug, Obwalden, Nidwalden, Schwyz und Uri gingen per sofort an das Regionalzentrum Aarau über, teilte die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI am Mittwoch mit.

Für die Zivildienstleistenden ergäben sich keine grundlegenden Änderungen, heisst es in der Mitteilung. Einzig für den eintägigen Einführungskurs müssten die neuen Zivildienstler eine leicht längere Anreise in Kauf nehmen.

Keine Änderungen gibt es für die Einsatzbetriebe, denn sie werden weiterhin von Luzern aus betreut. Das entsprechende Büro wird als Aussenstelle des Regionalzentrums Aarau geführt.

Kein Stellenabbau

Zivi im Umweltschutz

Bildlegende: Zivildienstleistende werden vor allem im Betreuungs- und Umweltbereich beschäftigt. Keystone

Die fünf Personen, die vor der Reorganisation in Luzern für die Zivildienstleistenden zuständig waren, werden neu in Aarau arbeiten. In Luzern verbleiben die vier Mitarbeiter, die sich um die Einsatzbetriebe kümmern.

Der Zivildienst reorganisierte die Regionalzentren nach eigenen Angaben, um die Effizienz und die Qualität zu steigern. Neu gibt es noch fünf Regionalzentren, nämlich Rüti ZH, Aarau, Thun, Rivera TI und Lausanne.