Königin Agnes von Ungarn Managerin und Horterin von Schätzen

In der Klosterkirche Königsfelden wird eine Ausstellung über das Leben der Aargauer Königin Agnes gezeigt.

Jung verheiratet mit dem König von Ungarn, nach dem Tod des Ehemannes und dem Mord an ihrem Vater zurück im Aargau – das sind nur die ersten Jahre im bewegten Leben der Königin Agnes von Ungarn. Der Habsburgerin ist in Königsfelden eine Ausstellung gewidmet, die am 6. Juli eröffnet wird.

Um 1280 in der Nähe der Habsburg geboren, kam Agnes 1317 ins Kloster Königsfelden. Das Kloster war wenige Jahre zuvor von ihrer Mutter gegründet worden, an jenem Ort, an dem ihr Mann König Albrecht I. ermordet worden war. Obwohl Agnes nicht in den Orden eintritt, baut sie in den kommenden fast 50 Jahren die Macht und den Reichtum des Klosters aus. Mittels geschickter Zukäufe und Schenkungen ihrer Familie vermehrt sie die Ländereien und den Klosterschatz.

Königin Agnes hortete aber nicht nur Schätze und vergrösserte den Machtbereich des Klosters, sie war im Mittelalter auch als Vermittlerin bei Konflikten tätig. Mehrmals wurde sie als Richterin angerufen, um Kriege zu beenden. Dabei handelte es sich nicht nur um Konflikte Habsburger mit den Eidgenossen, sondern auch im inner-eidgenössische Streitigkeiten

Höhepunkt der Ausstellung von Museum Aargau im Kloster Königsfelden ist eine Leihgabe des Klosters Engelberg. Erstmals seit langer Zeit ist ein Chormantel öffentlich zu sehen (Pluviale), welchen Königin Agnes dem Kloster gespendet hat. Das Ausstellungsstück wurde mittels Spezialtransport aus der Innerschweiz in den Aargau gebracht.

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