Marco Schällibaum: «Aarau ist immer noch eine Top-Adresse»

Letzte Woche unterschrieb Marco Schällibaum den Vertrag beim FC Aarau bis Ende Saison. Ihm steht eine happige Woche bevor. Aber er glaubt an den Erfolg – und hält sogar den Wiederaufstieg in die Super League für möglich.

Fussballer auf dem Rasen

Bildlegende: Marco Schällibaum (Mitte) leitete am Sonntag das Abschlusstraining. Am Montag ist sein erstes Spiel mit dem FC Aarau. Marion Kaufmann/SRF

Am Montag spielt Aarau gegen den Tabellenleader Lausanne, am Donnerstag steht der Cup-Achtelfinal gegen den Challenge-League-Verein Le Mont auf dem Programm, und am Sonntag treffen die Aarauer auf Biel. Der 53-jährige Zürcher blickt zuversichtlich auf die bevorstehenden Partien: «Die Mannschaft ist sehr positiv und die Arbeitsmoral ist hoch».

Schällibaum muss die beiden Spiele von der Tribüne aus mitverfolgen. Er ist noch für zwei Spiele gesperrt, aufgrund einer Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter im letzten Spiel mit Chiasso. Das sei natürlich ein unglücklicher Start, aber wirke sich nicht auf das Spiel der Aargauer aus.

«Der Weg in die Super-League ist noch lang»

Schällibaum wechselte aus zwei Gründen von Chiasso zum FC Aarau, sagt er im Interview mit Radio SRF: «Ich bin so näher bei meiner Familie und der FC Aarau hat immer noch Ambitionen, in die Super-League aufzusteigen.» Er wisse, dass der Weg noch lange sei, darum sei es besonders wichtig, diese Woche positiv zu gestalten.

«Es braucht viel Arbeit und Energie von meinen Spielern». Denn auch Schällibaum kennt keine Wundermittel. Angesprochen auf die wenig erzielten Tore des FC Aarau meint er: «Es gibt kein Rezept oder eine Tablette, die ein Stürmer nehmen kann, um Tore zu erzielen. Es fehlten oft nur Zentimeter. Wir müssen daran arbeiten, diese fehlenden Zentimeter einzuholen und wieder Goals zu erzielen.»