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Medienhaus in Schieflage Aargauer AZ-Medien schreiben Verlust

Mit einem Minus von 1,6 Mio. Franken und sieben Prozent weniger Umsatz hatte die AZ-Gruppe ein schlechtes Jahr.

  • Mit 219 Millionen Franken ist der Umsatz der AZ-Medien im letzten Jahr sieben Prozent tiefer ausgefallen als im Vorjahr.
  • Unter dem Strich resultierte trotz diverser Sparprogramme ein Verlust von 1,6 Millionen Franken, wie das Aargauer Medienunternehmen am Mittwoch mitteilt.
  • Im Vorjahr hatte die AZ-Medien noch einen Gewinn von 2,5 Millionen Franken erzielt.
  • Als Gründe für das schlechte Ergebnis nannte das Unternehmen den generell schwierigen Zeitungsmarkt sowie die Umstellung von einer Sonntagsausgabe auf eine Wochenendausgabe («Schweiz am Wochenende»).

Das schwierige Marktumfeld und die sinkenden Umsatz- und Unternehmenszahlen haben auch Folgen für das Personal der AZ-Medien. So wurden letztes Jahr unternehmensweit 32 Vollzeitstellen abgebaut. Die Mediengruppe bietet noch 811 Vollzeitstellen.

Trotz der negativen Zahlen wuchs das Unternehmen und investierte. So habe man für knapp 21 Millionen Lizenzen im Radio- und Fernsehgeschäft erworben, heisst es in der Mitteilung zum Geschäftsergebnis.

Ausserdem hat AZ-Medien auch den TV-Sender «S1» übernommen sowie mit «Virgin Radio Switzerland» ein neues Projekt lanciert. Im TV- und Digital-Geschäft verzeichnete die Mediengruppe zweistellige Wachstumsraten.

Unternehmen AZ-Medien

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Das Aargauer Medienunternehmen gehört zu den grössten der Schweiz. Unter dem AZ-Dach sind verschiedene Zeitungen, TV- und Radiostationen, sowie Online-Portale vereint. Unter anderem gehören die Zeitungen «Aargauer Zeitung», «Basellandschaftliche Zeitung», «Solothurner Zeitung» und «Oltner Tagblatt» zum Konzern, die Fernsehsender «Tele M1», «Tele Züri» und «Tele Bärn», die Radio-Sender «Argovia» und «Radio24», sowie das Online-Portal «watson». Über ein Joint-Venture mit der NZZ-Mediengruppe ist AZ-Medien zudem auch an der «Luzerner Zeitung» sowie am «St. Galler Tagblatt» beteiligt.

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