Mehr Arbeitslose im Aargau, weniger im Solothurnischen

Im September entwickelten sich die Arbeitslosenquoten in den Kantonen Aargau und Solothurn genau gegensätzlich: Während im Aargau die Quote anstieg, sank sie im Kanton Solothurn. Für Letzteren heisst das aber nicht, dass sich die Situation entspannt.

Im Kanton Aargau stieg die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat weiter an, von 3 auf 3,1 Prozent. Damit kommt der Aargau dem schweizerischen Durchschnitt immer näher. Dieser beträgt aktuell 3,2 Prozent, schreibt das Aargauer Departement «Volkswirtschaft und Inneres».

 Eine Person nimmt einen Stellenanzeiger aus einem Zeitungshalter, aufgenommen am 11. November 2014 im Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV in Bern.

Bildlegende: Im Aargau griffen im September mehr Personen zu Stellenanzeiger als im Vormonat. Keystone

Diametral im Kanton Solothurn

Genau anders herum entwickelte sich die Siutaion im Kanton Solothurn: Dort sank nämlich die Arbeitslosenquote im September von 2,7 auf 2,6 Prozent, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons in einer Medienmitteilung.

Gleichzeitig stieg im Solothurnischen aber die Zahl der Stellensuchenden, schreibt das Amt weiter.

Keine guten Anzeichen

Konkret stieg die Quote von 4,2 auf 4,3 Prozent. Für das Amt für Wirtschaft und Arbeit ist das alles andere positiv: Steigt die Zahl der Stellensuchenden und sinken gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen, sei dies ein Hinweis auf Unsicherheiten für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung, heisst es aus dem Kanton Solothurn.