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Aargau Solothurn Mehr Arbeitslose in den Kantonen Aargau und Solothurn

Sowohl im Aargau als auch im Kanton Solothurn waren im November mehr Leute ohne Arbeit als im Oktober. Im Aargau stieg die Quote um 0,1 Prozentpunkt auf 3,2 Prozent, in Solothurn betrug der Anstieg 0,2 Punkte auf 2,9 Prozent. Beide Kantone verweisen auf saisonale Faktoren als Gründe für den Anstieg.

Im Aargau waren im November 11'279 Personen als arbeitslos registriert, das sind 528 mehr als im Oktober. Im Kanton Solothurn waren es 4107 Personen, ein Plus von 254. Dies teilen die Arbeitsämter beider Kantone am Mittwoch mit.

Schweizer Karte vor grosser Menschenmenge, Kantone AG und SO hervorgehoben
Legende: In den Kantonen Aargau und Solothurn stieg die Arbeitslosigkeit im November leicht an. Keystone/SRF (Montage SRF)

Auch die Zahl der Stellensuchenden stieg in beiden Kantonen an, im Aargau auf 15'659 (+683), in Solothurn 6675 (+390). Bei den Stellensuchenden handelt es sich um das Total aus Arbeitslosen plus nicht-arbeitslosen Personen, die auf Stellensuche sind.

Trotz des Anstiegs bleiben beide Kantone unter dem Schweizer Durchschnitt.

Kurzarbeit steigt

Beide Kantone nenne als Hauptgrund für den Anstieg im November saisonale Schwankungen. Vor allem Gewerbezweige wie die Bauwirtschaft oder auch der Gartenbau hätten in den Wintermonaten mehr Arbeitslose zu verzeichnen.

Die Kantone Aargau und Solothurn verzeichnen im November beide auch einen Anstieg bei der Kurzarbeit. Im Aargau beantragten 32 neue Betriebe Kurzarbeit, das sind 6 mehr als im Oktober. In Solothurn waren es zwar weniger Betriebe, aber dennoch mehr Personen, die von Kurzarbeit betroffen sein könnten.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    "Früher war alles besser"! Dieser Satz hörten wir vor 60 Jahren oft von unserem Vater, als wir nicht immer nach seiner Pfeife tanzen wollten! Ja, früher, als die Baubaracken wegen kaltem Wetter verschlossen blieben oder die Hotel-Saisons beendet waren, liessen sich die Büezer und Angestellten nicht sofort bei der ALV registrieren. Sie gingen "nach Hause" oder arbeiteten etwas anderes oder traten kürzer! Jetzt haben wir p.J. eine Nettozuwanderung von 85'000 Migranten und fast 3.5% "Arbeitslose"!
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