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Aargau Solothurn Mehr Sozialhilfebezüger im Kanton Solothurn

Im Jahr 2011 waren im Kanton Solothurn erneut mehr Menschen auf die Sozialhilfe angewiesen. Die Quote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Somit bezogen total 8111 Personen Sozialhilfe in Solothurn. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der Sozialhilfe abhängig.

Ein Mann mit oranger Hose zieht die leeren Hosensäcke nach aussen.
Legende: Im Kanton Solothurn waren 2011 insgesamt 8111 Personen von der Sozialhilfe abhängig, 0,1 Prozentpunkte mehr als 2010. Keystone

Im Jahr 2011 wurden 8111 Personen oder 3.2 Prozent der Solothurner Bevölkerung mit Sozialhilfe unterstützt. Kinder und junge Erwachsene, Alleinstehende sowie Alleinerziehende sind überdurchschnittlich oft in der Sozialhilfe vertreten.

Junge, Alleinlebende und Alleinerziehende besonders oft unterstützt

Die Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre machen unverändert 30 Prozent und damit die grösste Gruppe der unterstützten Personen aus. Sie werden meist mit ihren Familien zusammen unterstützt. 879 der 1'320 unterstützten Familien mit Kindern stellen allerdings Alleinerziehende dar.

Vier von fünf Alleinerziehenden leben dabei ohne weitere Erwachsene mit den Kindern allein. Überdurchschnittlich oft unterstützt werden weiter ledige und geschiedene Personen, respektive allein lebende Personen. Hierbei spielen vor allem Lücken in der Ausbildung sowie prekäre Arbeitsverhältnisse eine entscheidende Rolle.

Zunehmende Unterstützung von Personen zwischen 46 und 64 Jahren

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Zunahme der 46-64-Jährigen in der Sozialhilfe setzt sich fort. Diese Altersgruppe macht im Jahr 2011 bereits über 23 Prozent der unterstützten Personen aus. Ebenfalls leicht zugenommen haben die Anteile der Personen schweizerischer Nationalität. Deren Sozialhilfequoten bleiben aber unter derjenigen der Frauen und unter derjenigen der Ausländerinnen und Ausländer.

Gegenüber dem Vorjahr hat weiter der Anteil der Fälle mit Bezugsdauern zwischen zwei bis vier Jahren zugenommen. Der Anteil der Fälle, die innerhalb eines Jahres wieder abgeschlossen werden konnten, ist umgekehrt von rund 60 auf gut 50 Prozent gesunken.

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