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Aargau Solothurn Militärischer Sektionschef im Aargau bald Geschichte

Nach 170 Jahren geht im Aargau Ende Dezember eine Epoche zu Ende: Die Funktion des militärischen Sektionschefs wird aufgehoben, dessen Aufgaben übernimmt das Kreiskommando.

 Generationen von Schweizer Männern hatten immer wieder mit dem Sektionschef zu tun. Zum ersten Mal vor der Aushebung, zum letzten Mal bei der Wehrmännerentlassung. In den Jahren dazwischen führte der Sektionschef die Dienstbüchlein aller Dienstpflichtigen nach, war Anlaufstelle für Dienstverschiebungen, Mutationen, sogar für das Inkasso des Wehrpflichtersatzes.

Beschluss des Grossen Rats

Ab 2013 obliegen diese Aufgaben nun dem Kreiskommando. Dies hat der Aargauer Grosse Rat letzten Mai entschieden. Das Kreiskommando bearbeitet zentral und elektronisch alle Daten, die ihm von den jeweiligen Einwohnerämtern übermittelt werden. Der Computer ersetzt den bisherigen Sektionschef.

Der Aargau ist einer der letzten Kantone in der Schweiz, der diese Anpassung an die Reform «Armee XXI» vollzieht. Die meisten anderen haben die Militärsektionen bereits vor längerer Zeit abgeschafft, ohne dass Probleme aufgetaucht wären. Deshalb erwartet man auch im Aargau, dass diese Umstellung reibungslos über die Bühne gehen wird.

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