Millionen-Investitionen in Aargauer Spitäler

Die Psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau PDAG investieren 125 Millionen Franken in eine Gesamtsanierung. Wichtigster Teil davon ist der Neubau der Erwachsenen-Psychiatrie. Doch nicht nur die PDAG investieren. Auch die Kantonsspitäler Baden und Aarau planen eine Gesamterneuerung.

Die Psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau PDAG investieren 125 Millionen Franken in eine Gesamtsanierung. Der grösste Brocken davon ist der Neubau der Erwachsenen-Psychiatrie.

Dieser kommt direkt hinter dem alten Hauptgebäude auf dem Areal Königsfelden zu stehen. Architekt Lukas Huggenberger betont die Wohnlichkeit des neuen Gebäudes: «Die Patienten sollen sich zu Hause fühlen können, so dass sie gute Voraussetzung für die Therapie haben».

Modernisierung in Königsfelden

Bei der Gesamtsanierung geht es für Markus Gautschi, den Direktor der PDAG, vor allem um eine Modernisierung. Zudem sollen im Neubau der Erwachsenen-Psychiatrie die Wege kürzer und damit die Abläufe effizienter werden.

Visualisierung Erwachsenen-Psychiatrie

Bildlegende: So soll die neue Erwachsenen-Psychiatrie neben der bestehenden Klinik Königsfelden künftig aussehen. zvg

Die Psychiatrie Königsfelden ist nicht das einzige kantonale Spital, das investiert. Sowohl das Kantonsspital Baden, wie auch jenes von Aarau planen Sanierungen. Aarau wird am Mittwoch seinen Masterplan vorstellen.

Weiter ist man beim Kantonsspital Baden. Dort haben die Bauarbeiten für ein neues Parkhaus bereits begonnen. Zudem ist ein Kubus für die ambulante Therapie geplant, ein Haus für Partnerinstitutionen sowie ein neues Hauptgebäude.

Mehr Platz fürs Kantonsspital Baden

Das Kantonsspital Baden wird insgesamt rund eine halbe Milliarde Franken investieren. Für Direktor Dieter Keusch ist das gut investiertes Geld. Man brauche mehr Platz und das Hauptgebäude sei sanierungsbedürftig.

Auf eine Sanierung des Hauptgebäudes wird in Baden aber verzichtet. «Eine Sanierung kostet gleich viel wie ein Neubau, bringt aber gleichzeitig grosse Behinderung im täglichen Betrieb mit sich», begründet Dieter Keusch.

Finanziert werden die Sanierungsprojekte der kantonalen Spitäler durch sie selbst und nicht durch den Kanton Aargau als Eigentümer. Das Kapital kommt durch Betriebsgewinne und Kredite zusammen.