Minus bei der Aargauischen Pensionskasse

Die Aargauische Pensionskasse (APK) hat ein schlechtes Jahr 2015 hinter sich. Die grösste Pensionskasse im Kanton schreibt ein Minus von rund 220 Millionen Franken. Mit diesem Ergebnis fällt der Deckungsgrad weiter und liegt nun bei 97,7 Prozent.

Stempel mit der Aufschrift Pensionskasse.

Bildlegende: Sinkende Rendite im Jahr 2015: Der Deckungsgrad der APK beträgt noch 97,7 Prozent. imago

Grund für das Loch bei der Aargauischen Pensionskasse ist die schlechte Performance: Die AKP hat nicht genügend Ertrag erwirtschaftet mit ihren Anlagen. Die Performance liegt bei 1,2 Prozent. Im Jahr zuvor war sie noch bei 5,3 Prozent.

Schuld an der schlechten Performance sind Verluste mit Rohstoff-Geschäften und die Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Geld verdienen konnte die APK mit Infrastruktur-Projekten und Immobilien. Attraktiv sei auch das Geschäft mit Hypotheken, hiess es am Dienstag vor den Medien.

Deckungsgrad ist gesunken

Vorstandspräsident Martin Sacher betonte deshalb, dass die APK das Hypothekar-Geschäft weiter ausbauen will. Seit Ende 2015 vergibt die Pensionskasse Hypotheken nicht nur an die eignen Versicherten, sondern auch an andere Personen. Eine erste Bilanz des neues Angebots sei positiv, erklärte Geschäftsleiterin Susanne Jäger.

Wegen des schlechten Ergebnisses sank der Deckungsgrad der APK. Neu beträgt dieser 97,7 Prozent. 2014 war er noch bei 99,8 Prozent. Damit hat sich die APK wieder vom Ziel der vollen Deckung entfernt.

Die APK hat 30'932 Versicherte, vor allem Staatsangestellte und Lehrerinnen und Lehrer. Dazu kommen 10'522 Rentnerinnen und Rentner.