Mückenplage in den Kantonen Aargau und Solothurn

Die Mücken machen zurzeit Menschen in der Region das Leben schwer. Betroffen sind vor allem Leute, die in der Nähe von Auenschutzgebieten oder Flüssen wohnen. Eine Entspannung der Lage ist vorläufig nicht in Sicht.

Mücke sticht in einen Arm.

Bildlegende: In der Region gibt es so viele Mücken wie selten. Colourbox

Eine Pfütze oder ein Regenfass sind die idealen Brutstätten für Mücken. Dank dem feuchten Juli konnten die Mücken problemlos Orte finden, um ihre Eier abzulegen. Das ideale Wetter sorgte nun für eine übermässige Mückenpopulation, bestätigt Naturama-Direktor Peter Jann gegenüber Radio SRF.

Besonders stark betroffen sind Gegenden rund um Auenschutzgebiete. Anwohner berichten, dass gewisse Wälder wegen der Mückenschwärme kaum mehr betreten werden können. «Wenn ich beim Joggen im Auenwald stehen bleibe, werde ich sofort von einem Dutzend Mücken attackiert», erzählt Beatrice Weber aus Windisch. Auch andere Anwohner berichten von mühsamen Situationen. Am Abend draussen zu sitzen, sei zurzeit alles andere als ein Vergnügen.

Die Mückenpopulation wird in den nächsten Tagen hoch bleiben. "Wenn eine heisse Trockenphase kommt, dann verschwinden die Pfützen, wo sie ihre Eier ablegen", erklärt Peter Jann vom Aarauer Naturama. Dann werden dann auch die Mücken allmählich wieder verschwinden.

(Regionaljournal Aargau Solothurn, 12:03 Uhr)