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Aargau Solothurn Museumstag: Häppchen aus den 50ern oder selbstgemachte Seife

Der diesjährige internationale Museumstag steht unter dem Motto «Netzwerk Museum». Im archäologischen Museum des Kantons Solothurn kann man am Sonntag beispielsweise mit einer historischen Technik ein Netz knüpfen. Und auch in vielen anderen Museen der Region kann man selbst anpacken.

Eine Mitarbeiterin des archäologischen Museums Olten hilft zwei Mädchen beim Handwerken.
Legende: In Olten kann man am Sonntag im archäologischen Museum des Kantons Solothurn ein Netz knüpfen. zvg

Es gibt viel zu entdecken am Museumstag 2014 in den Kantonen Aargau und Solothurn. Ganz genau hinschauen muss man zum Beispiel in den Museen der Stadt Solothurn. Das alte Zeughaus, das Museum Blumenstein und Schloss Waldegg spannen zusammen. Unter anderem tauschen sie je ein Objekt aus. Für die Besucher gilt: «Finde den Fehler».

Seife, Wasserleitungen und Mauern

Wer nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen aktiv werden will am Museumstag, der kann an vielen Orten anpacken. Im Museum Burghalde in Lenzburg kann man Teil der Fabrik-Geschichte der «Seifi» werden und selbst Seife herstellen. In Rothrist kann man eine historische Wasserleitung aus Holz bauen, mit Hilfe eines riesigen, löffelartigen Bohrers. Und in Olten kann man im historischen Museum mit Häusermodellen ein Stadtquartier entwerfen oder in einem Workshop alte Maurertechniken ausprobieren.

Wer von diesen vielen Aktivitäten hungrig wird, kann zum Beispiel im kulturhistorischen Museum Grenchen in einem Workshop «Apéro-Häppchen aus den 50er-Jahren» ausprobieren und in die Zeit von Schinkenröllchen und russischen Eiern eintauchen. Und wer eher auf Erlebnisgastronomie steht, kann im Festungs-Museum Reuenthal tief unter dem Boden speisen und sich fühlen wie die Soldaten im Zweiten Weltkrieg.

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