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Nach Schlägerei 23 junge Männer in Reinach AG festgenommen

  • Nach einer Schlägerei im aargauischen Reinach am Donnerstagabend sind 23 Männer im Alter von 15 bis 26 Jahren vorläufig festgenommen worden.
  • Es ist noch unklar, wie viele Personen tatsächlich an der Auseinandersetzung beteiligt waren.
  • Die Polizei stellte einzelne Messer sicher.
  • Für einige der Männer hat die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragt.

Zur Schlägerei kam es beim Schulhaus «Pfrundmatt». Einzelheiten über den Tathergang sind gemäss Aargauer Kantonspolizei noch nicht bekannt. Die Polizei sei kurz nach 22.15 Uhr über die Auseinandersetzung informiert worden. Mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei sowie später auch Ambulanzen rückten aus.

Ausländer und Schweizer beteiligt

Beim Eintreffen der Polizei war die Auseinandersetzung bereits beendet, heisst es auf Nachfrage. Rund um die Schulanlage traf die Polizei aber insgesamt 23 junge Männer an, die in der ein oder anderen Form beteiligt gewesen sein könnten, und nahm diese fest.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um vier Eritreer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren und um 19 Männer im Alter von 15 bis 26 Jahren mit verschiedenen Staatsbürgerschaften. Die vier Eritreer waren polizeilich bereits wiederholt in Erscheinung getreten.

Ablauf und Ursache der Auseinandersetzung unklar

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm und die Jugendanwaltschaft eröffneten Strafuntersuchungen. Für einen Teil der Festgenommenen beantragte die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei klären nun den Sachverhalt, die Tatbeteiligung und die strafrechtliche Verantwortung.

Laut Polizeisprecher Roland Pfister ist die Faktenlage noch sehr dünn. Es sei unklar, wie viele der Festgenommenen tatsächlich an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Der Polizeieinsatz habe lediglich einige Minuten lang gedauert, es hätten auch keine Zwangsmittel eingesetzt werden müssen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Dieses Ereignis ist und wird künftig immer öfters zu einer Realität: In einer multikulturellen Gesellschaft braucht es oft sehr wenig bis es "chlöpft"! Es geht hier in der Kommentarspalte nicht um die genauen Zahlen, wieviele von denen und wieviele von jenen an der Schlägerei beteiligt waren, sondern um das Faktum, dass es eine weitere böse Auseinandersetzung unter verschiedenen Kulturangehörigen gab! Wenn diese Realität das Netiquette verletzen sollte, kann SRF alle Kommentarspalten schliessen!
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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    @Hammer, @Mathis: Ich teile Ihre Meinungen. Ein kleiner Tipp (mit "Zwinker"): Ob es sich bei den Tätern eines Verbrechens um Ausländer handelt, erkennt man ganz einfach daran, dass nicht zu lesen ist "Die Schweizer Täter...". Wenn die Täter Schweizer sind, wird die Nationalität eigentlich immer genannt. Ich persönlich habe ausserdem ebenfalls den Eindruck, dass die Netiquette weniger ein Rahmen für die grundsätzlichen Regeln des Anstands darstellt, sondern eher ein Mittel zur Zensur darstellt.
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Jeder weiß, daß die Nationalitäten nicht mehr automatisch von der Polizei genannt werden sollen. Die Jornalisten können diese aber bei der zuständigen Polizei erfragen. Wenn also bei derartigen Vorfällen keine Nationalitäten genannt werden, ist die Sache klar. MfG
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