Nach Waldbrand in Kleinlützel: Kanton mahnt zur Vorsicht

Ein Stück Wald ist am Mittwoch im solothurnischen Kleinlützel in Brand geraten. Die Feuerwehren konnten das Feuer im schwer zugänglichen Gebiet löschen. Personen wurden nicht verletzt. Die Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Kantons Solothurn ist derzeit erheblich und könnte noch steigen.

Brennender Baum, daneben verbrannte Erde und viel Rauch zwischen Bäumen

Bildlegende: Der Brand hat ein Waldstück von 50 mal 70 Meter zerstört. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. zvg / Kantonspolizei Solothurn

Zum Brand war es um 14 Uhr in einem 50 mal 70 Meter grossen Waldstück bei der Stelliweid in Kleinlützel gekommen.

Unter schwierigen Bedingungen konnten die Feuerwehren Kleinlützel, Liesberg und Laufental das Feuer löschen, teilt die Solothurner Kantonspolizei mit.

Das Wasser musste mit zwei Traktoren mit Druckfässern zum Brandort transportiert werden, sowie mit einer Wasserleitung von einem nahegelegenen Bauernbetrieb.

Schwelte der Brand schon seit Tagen?

Der Brand dürfte gemäss Polizei von einer Feuerstelle ausgegangen sein. Möglicherweise habe es von dort aus einen Funkenflug oder einen Schwelbrand unter der Feuerstelle durch gegeben. Danach sei der trockene und leicht entzündbare Waldboden in Brand geraten.

Von einem Schwelbrand bis zum eigentlichen Brandausbruch können gemäss Polizei unter Umständen mehrere Tage vergehen.

Waldbrandgefahr steigt

In weiten Teilen des Kantons Solothurn herrscht derzeit eine erhebliche Waldbrandgefahr, zeigt die Gefahrenkarte des Bundes. Betroffen sind vor allem die Regionen Solothurn, Thal und Dorneck-Thierstein. Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht. Sie rechnet damit, dass die Gefahr wegen des trockenen Wetters weiter steigt.