Nach zwei Jahren Betrieb: «Hightechzentrum Aargau lohnt sich»

Das Hightechzentrum Aargau in Brugg hilft Firmen, die Innovationsprojekte starten wollen. Das Zentrum ist zu 100 Prozent in Besitz des Kantons. Dieser investiert bis 2017 total rund 25 Millionen Franken. Jetzt nach zwei Jahren Betrieb ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.

Portrait

Bildlegende: Martin Bopp, Geschäftsführer des Hightech Zentrums Aargau, ist nach zwei Jahren zufrieden mit den Projekten. SRF (Bild 2012)

Total 10 Personen arbeiten für das Hightechzentrum Aargau. Sie helfen Geld für Projekte zu finden oder beraten KMU in Sachen Forschung. «Wir haben ein professionelles Team aufgebaut. Wir haben rund 200 Firmen besucht und fast 200 Projekte gestartet. Das Ziel ist erreicht», erklärt Martin Bopp, Geschäftsführer des Hightechzentrums gegenüber Radio SRF.

Das Zentrum feierte dieses Wochenende das zweijährige Bestehen. Ganz selbsttragend ist das Zentrum noch nicht. Das wäre das langfristige Ziel. Mit längeren Beratungen für Firmen will man Einnahmen generieren. Alleine dieses Jahr hat der Kanton Aargau als Besitzer des Zentrums rund 3.4 Millionen Franken investiert.

«Innovationen vorantreiben im Aargau, das ist zu Beginn mit Risiken verbunden. Unsere Dienstleistung hilft», so Bopp weiter. Ob diese Art von Wirtschaftsförderung ganz selbsttragend sein kann, sei kaum realistisch.