«Naturfilme zeigen Dinge, welche man eigentlich nicht sehen kann»

Zwei Dutzend Naturfilme zeigt das Naturama in Aarau. Es soll sich um die besten Filme der vergangen Jahre handeln. Darunter ist jedoch noch eine Schweizer Produktion. Dafür gibt es einen guten Grund.

Ein Pferd auf zwei Beinen schaut ein anderes Pferd an.

Bildlegende: Die Filmtage im Naturama zeigen eindrückliche Bilder, wie etwa hier aus dem Film «Lipizzaner – Könige und Krieger». ZVG

Bereits zum 13. Mal flimmern im Naturama Tier- und Umweltfilme über die Leindwand. Ein besonderes Erlebnis, sagt Organisator Peter Kuntner gegenüber SRF. Schliesslich würden Naturfilme selten in Kinos gezeigt, und solche Filme seien zuhause im Fernsehen weniger eindrücklich.

Zudem zeigten die Naturfilme heute viele Dinge, welche man normalerweise nicht sehen würde. Dank der immer präziseren Technik könne man etwa in einer Feige filmen oder Mäusegänge von innen zeigen, so Kuntner.

Die eindrücklichen Bilder stammen dabei meist aus Deutschland. Nur gerade ein einziger der insgesamt 24 Filme kommt aus der Schweiz. Grund hierfür sei, dass es in der Schweiz kaum unabhängige Naturfilmer gebe, so Kuntner.

Eigentlich ist es nur gerade die SRF-Fernsehsendung «Netz Natur», welche solche Filme produziert.

Der Leiter der Sendung, Andreas Moser, ist an den Filmtagen selbst auch präsent. Am Samstagabend erklärt er dem Publikum seine Arbeit.