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Aargau Solothurn Nein und nochmals Nein: Windpark-Gegner ziehen Beschwerde weiter

Der geplante Windpark auf dem Grenchenberg beschäftigt nun auch die Solothurner Kantonsregierung. Er muss Beschwerden von 154 Personen und mehreren Umweltverbänden behandeln. Ein langwieriges Verfahren.

Windräder
Legende: So soll der Windpark auf dem Oberen Grenchenberg dereinst aussehen: 6 Windräder mit je rund 180 Metern Höhe. MONTAGE / ZVG

Es geht um sechs Windräder, welche 160 Meter hoch sind und Strom für etwa 6000 Haushalte liefern. Bisher gibt es dazu jedoch nur Pläne. Bis der Windpark läuft, wird es noch längere Zeit dauern.

Windrad auf Grencherberg
Legende: Ein Windrad steht bereits auf dem Grenchenberg. Die neuen Windräder sollen fünf Mal so gross werden. SRF

Bis am Freitagabend sind beim Kanton mehrere Sammeleinsprachen eingegangen von 154 Privatpersonen und mehreren Umweltverbänden. «So viele Beschwerdeführer gibt es eher selten», sagt Christoph Schläfli vom Solothurner Baudepartement gegenüber Radio SRF. Allerdings sei es nicht verwunderlich. Schliesslich betreffe das Projekt eine ganze Region.

Sorge um Landschaft und Vögel

Was die Beschwerdeführer genau kritisieren, konnte Schläfli noch nicht sagen. Viele der Beschwerden seien erst am Freitag eingetroffen. Grundsätzlich gebe es jedoch Personen, welche finden, dass die Windräder nicht in die Landschaft passen. Umweltverbände wiederum sorgen sich um die Vögel.

Der Kanton prüft nun die Beschwerden. Dies kann mehrere Monate dauern, laut Schläfli möglicherweise bis im Herbst. Danach entscheidet die Kantonsregierung über dessen Annahme oder Ablehnung. Zuvor musste sich die Gemeinde Grenchen mit den Beschwerden auseinandersetzen. Der Gemeinderat hat alle abgelehnt.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Gleiche Leute aus der AKW-Gegnerelite und militanten Umweltfanatiker-Szene, sind offensichtlich auch hier wieder dagegen, wenn es um umweltfreundliche Energie-Gewinnung geht! Schon bei der Erhöhung der Grimsel-Staumauer (bei der einige Bergpflanzen an den unzugänglichen Felswänden verschwunden wären!) heulten die links/grünen "Weltretter" mordio! Bald leben 10'000'000 Menschen in der Schweiz! Dazu braucht es immer mehr Energie! Ich wünsche mir vorallem erneuerbare, zusätzliche Energie-Quellen!
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Man rechnet ca.20-30 Fledermäuse+10-20 Vögel pro Jahr,die an 1 Windrad zu Tode kommen (Rotorblätter/Luftdruck).Genaue Zahlen gibts nicht,da Beutejäger vor diesen Stahlkolossen Schlange stehen od.sie in Getreidefeldern platziert sind,wo man die Opfer nicht findet.Bei schätzw.800 geplanten Anlagen zur Deckung lächerlicher 6.8% des Verbrauchs(Energie CH),opfert man nebst zahllosen Fallen wie Glas,1-5 Vögel pro Haus/J, Katzen,hier geht es wohl um Mio Vogelopfer/J, durchsch.weitere ca.32'000 Tiere/J.
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    1. Antwort von Peter Steiner, Zofingen
      ...sie haben sicher eine bessere Idee, wie wir unsere Energiezukunft gestalten sollten. Sind die hässlichen Kühltürme der AKW's etwa schöner? Ist der radioaktive Müll, der uns für die nächsten 20'000 Jahre beschäftigt etwa harmlos?
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Wir haben in der Schweiz 3.5 Mio Haushalte. Wir würden also über 500 mal diese Grossanlage benötigen. Adee liebe Vögel sucht euch ein anderes Land.
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    1. Antwort von Johannes Wenger, Birmensdorf ZH
      Wenn die Vögel das Problem sind: bitte auch alle Häuser abreissen und Autos verbieten. Da Fliegen nämlich ein paar Vögel mehr rein als in die Windredli. Und alle Büsis einschläfern, denn die fressen Ihre Vögel.
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    2. Antwort von M.Keller, Olten
      @Wenger - von wem werden Sie für Ihre generellen 'kontra' Kommentare bezahlt? Beim Tesla mag es bezüglich Rückgewinnung stimmen, aber er braucht trotzdem Strom. Informieren Sie sich bitte, wie viele Windräder man stellen muss, um ein AKW zu ersetzen. Und dann überlegen Sie bitte, dass immer mehr Leute elektr. Geräte benutzen und benutzen werden. Der Stromverbrauch pro Kopf wird zwangsläufig steigen. Also AKW abschalten, dafür dann ein oder zwei 'Windrädli' stellen funktioniert bei weitem nicht.
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