Neue Solaranlage auf Post-Verteilzentrum Härkingen in Betrieb

Die Schweizerische Post hat auf den Dächern des Brief- und Paketzentrums in Härkingen zwei neue Fotovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen. Mit insgesamt rund 10‘000 Quadratmetern Modulfläche gehören die Anlagen zu den grössten Solarkraftwerken im Schweizer Mittelland.

Arbeiter installiert ein Solar-Panel

Bildlegende: Ab sofort produziert die Post mit einer grossen Solaranlage auf dem Verteilzentrum in Härkingen grosse Mengen Ökostrom. Keystone

Sie produzieren Strom für rund 380 Durchschnittshaushalte, wie die Post am Montag mitteilt. Die Anlagen auf den Dächern des Zentrums Härkingen bestehen aus 6000 Modulen.

Jährlich werden sie bis zu 1,34 Millionen Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie produzieren. Im Vergleich zu Strom aus dem Schweizer Absatzmix sparen die beiden Anlagen gemäss Post jedes Jahr 180 Tonnen Treibhausgas ein. Die Anlagen am Standort Härkingen zählen zu den grössten im Schweizer Mittelland.

Zusammen mit weiteren Anlagen auf anderen Gebäuden produziert die Post nach eigenen Angaben nun rund 5 Millionen kWh Solarstrom, der ins Netz eingespeist wird. Damit leiste man einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes, die auch auf den Ausbau erneuerbarer Energien setzt, teilt das Unternehmen mit.