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Aargau Solothurn Neue Solothurner «KESB» werden auch im Kantonsrat kritisiert

Die neue Kinder und Erwachsenen-Schutzbehörde des Kantons Solothurn kommt nicht auf Touren. Solothurner Gemeinden kritisierten die Verfahren, nun kommt auch aus dem Kantonsrat Kritik. Es daure alles viel zu lange hiess es, die alten Vormundschaftsbehörden hätten wesentlich effizienter gearbeitet.

Sozialdirektor Peter Gomm
Legende: Peter Gomm nimmt die neue Behörde in Schutz, will aber auch Verbesserungen Keystone

Aller Anfang sei schwer, sagte Regierungsrat Peter Gomm während der Debatte im Solothurner Kantonsrat. Die neue Behörde arbeite erst seit anfangs Jahr, da könne man noch nicht die gleichen Resultate wie von einer eingespielten und erfahrenen Behörde erwarten.

Gomm will nun reagieren

Allerdings sehe auch er Handlungsbedarf. So müssten Abläufe vereinfacht werden. Er habe aus der Bevölkerung auch schon verschiedentlich Rückmeldungen erhalten, dass die Behörde zu langsam arbeite, so Sozialdirektor Peter Gomm.

Von verschiedenen Volksvertretern wurde moniert, jeder der vier Behördenstandorte arbeite anders, dies mache die Abläufe unnötig langsam und kompliziert.
Auch hier will Peter Gomm vereinheitlichen, dies brauche aber seine Zeit.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Paul Stettler, Schwendibach
    Für Verzögerungen wegen Ueberlastung hat jedermann Verständnis. Wenn sich die KESB aber mit Willkürentscheiden in Fälle einmischt, die ohne KESB problemlos funktionieren oder wenn die KESB mit Machtdemonstrationen die übereinstimmende Haltung von Betroffenen und ihrem Betreuungsumfeld umstösst ohne die Sachverhalte genau zu kennen - dann kann und muss sehr wohl heftige und berechtigte Kritik angebracht werden!
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