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Neuer Buchband 520 Seiten über Solothurns Kapellen, Kirchen und Klöster

Neun Jahre lang hat die Denkmalpflege am Werk über die Gotteshäuser in der Hauptstadt gearbeitet. Als nächstes widmet sie sich der Stadt Olten.

Sakralbauten in der Stadt Solothurn? Das sind nicht nur die St. Ursen-Kathedrale und die Jesuitenkirche. Da gibt es zum Beispiel auch die St. Urban-Kapelle. Diese liegt zwar auch mitten in der Altstadt, aber versteckt in einer Seitengasse.

Ein «barockes Kleinod» sei die Kapelle, erzählt Christine Zürcher auf einem Rundgang durch Solothurn. Sie ist Kunsthistorikerin bei der Solothurner Denkmalpflege. Zusammen mit Co-Autorin Johanna Strübin hat sie neun Jahre lang an einem Buch über die Kapellen, Kirchen und Klöster der Hauptstadt gearbeitet. Nun ist das Werk vollendet.

Renommierte Buchreihe

17 verschiedene Sakralbauten stellt das 520 Seiten dicke Buch vor. Es behandelt Gotteshäuser vom Frühmittelalter bis ins Jahr 1964, als die neue Kirche des Klosters St. Josef eröffnet wurde.

Herausgegeben wird das Werk in der renommierten Reihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Jetzt kommt Olten dran

Über 130 Bände sind in dieser Buchreihe bereits erschienen, davon vier Bände zum Kanton Solothurn. Von diesen vier Bänden sind drei den Kunstdenkmälern der Stadt Solothurn gewidmet. Gibt es denn ausserhalb der Hauptstadt keine nennenswerte Kunst?

Selbstverständlich gebe es im Kanton Solothurn auch sonst viel zu entdecken, betont Kunsthistorikerin Christine Zürcher. Gerade habe der Regierungsrat beschlossen, den nächsten Kunstdenkmäler-Band der Stadt Olten zu widmen. Für Christine Zürcher heisst das: In den nächsten neun Jahren wird sie sich mit den Industriebauten der SBB, dem Rathaus und der Oltner Altstadt beschäftigen.

Angaben zum Buch

Der genaue Titel lautet: Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn IV. Stadt Solothurn III. Sakralbauten. Autorinnen: Christine Zürcher, Johanna Strübin. Finanziert wurde die Forschung vom Kanton Solothurn. Herausgegeben wird das Buch von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Preis: 110 Franken.