Zum Inhalt springen

Alternative Energie Neuer Verein will keine Windräder auf dem Lindenberg

Der Verein gegen den geplanten Windpark auf dem Freiämter Hausberg wurde am Samstag gegründet. Er hat bereits über 100 Mitglieder.

Windräder hinter Tannen, davor Wanderer
Legende: Verschandeln Windräder, wie hier auf dem Mont Croisin, die Landschaft? Ja, findet der neue Verein «Pro Lindenberg». Keystone

Der bis zu 850 Meter hohe Lindenberg bildet die Kantonsgrenze zwischen dem aargauischen Muri und dem luzernischen Hitzkirch. Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet von Wanderern, Bikern, Reitern. Und er soll ein Naturparadies bleiben, findet der Verein «Pro Lindenberg».

Der Verein hat sich am Samstag auf Schloss Horben gegründet. Sein Ziel: Er will einen geplanten Windpark des Aargauer Energie-Konzerns AEW, der Centralschweizerischen Kraftwerke CKW und der Genfer Stadtwerke SIG verhindern.

Wir werden versuchen, sämtliche Prozessschritte der Windpark Lindenberg AG bis vor Bundesgericht zu ziehen.
Autor: Heiri KnausPräsident Verein «Pro Lindenberg»

Lindenberg bekannter machen

Der Verein habe bereits 108 Mitglieder, berichtet Präsident Heiri Knaus. 50 seien beim Gründungsakt dabei gewesen. Mehrere Politiker seien Mitglied von «Pro Lindenberg», oder zum Beispiel auch der Flugplatz Buttwil.

Knaus wünscht sich noch mehr Mitglieder. Es gehe dem Verein nicht nur darum, den Windpark zu verhindern. Ziel sei auch, die Gegend überregional bekannter zu machen: «Im Winter kommen an Nebeltagen tausende Leute auf den Lindenberg und haben aber keine Ahnung, wo sie sich hier eigentlich bewegen.»

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Im Gegensatz zu Atommeilern und 'Atomabfall', lassen sich Windräder in wenigen Stunden so ziemlich komplett vom Acker räumen. Sobald es denn echte Alternativen dazu gibt - und die werden sich finden (müssen) . Windkraftanlagen sind in mehreren Hinsichten, wirklich nicht eine Landschaftszierde. Das muss man anerkennen. Aber jede 10 Meter Autobahn erscheint mir die grössere oder zumindest die gleiche Verschandlung, als ein solcher Turm. Von deren Rückbau, kann man ja noch nicht einmal träumen....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Besteht dieser Verein aus Menschen, die gegen die AKW gestimmt haben?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Brenner (Brenner)
    "Windenergie trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 % planbare Backup-Systeme nach heutigem Stand der Technik." Ergebnis der neuen Studie des VGB (Verband der Kraftwerksbetreiber, weltweit). Vielleicht spricht sich diese eigentlich banale Erkenntnis auch irgendwann bei den Schweizer Politikern herum - trotz dem Energiegesetz.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen