Neues Leben auf dem Biberister St. Urs-Areal

Seit 2008 klafft ein Loch beim St. Urs-Kreisel in Biberist. Damals brannte der Gasthof St. Urs ab, das Wahrzeichen der Region. Verschiedene Anläufe für eine Überbauung scheiterten. Nun kommt aber Bewegung in die Sache.

Leere Wiese, Haus im Hintergrund

Bildlegende: Vom Biberister Wahrzeichen, dem Gasthof St. Urs ist nichts mehr übrig. SRF

Im Februar 2014 erteilte der Kanton Solothurn der Gemeinde eine Abfuhr. Die Gemeinde hatte zusammen mit den Eigentümern und Architekten eine Überbauung geplant. Dem Kanton war diese aber zu städtisch, zu gross. Kurz: sie fiel durch. Deshalb musste Biberist nochmals über die Bücher.

Bis Ende Jahr soll erster Plan stehen

Einen neuen Anlauf nimmt man nun zusammen mit dem Kanton. Eine Arbeitsgruppe ist daran, einen Gestaltungsplan auszuarbeiten, bestätigt der Biberister Bauverwalter Ueli Sterchi. «Wir haben ein Dorfzentrums-Konzept erarbeitet.» Man habe abgeklärt, welche Bedürfnisse vorhanden seien.

Das neue Gebäude soll vierstöckig sein und Platz zum Wohnen und für Gewerbe haben. Sterchi ist wichtig, dass der Neubau kein Schnellschuss ist, sondern Bestand hat, und in das Ortsbild passt. Auch der zuständige Architekt Benno Probst ist zuversichtlich, dass der neue Anlauf gelingt. «Wir möchten den Gestaltungsplan noch dieses Jahr fertigstellen, und öffentlich auflegen.»