Openair in der Region Neues Stadtopenair in Olten: Braucht es das?

Oltenair am Abend

Bildlegende: Das Oltenair will ein kleines Stadt-Openair sein und möchte nächstes Jahr wieder eine Ausgabe auf die Beine stellen. zvg/ Benjamin Widmer

Das Oltenair hat mit 600 Besuchern pro Tag gerechnet. Am Freitag und Samstag fand es in der Schützi Olten statt und war an beiden Tagen ausverkauft, sagen die Organisatoren auf Anfrage. 600 Besucher waren es am Freitag, 700 sogar am Samstag, freut sich OK-Mitglied und Mediensprecher Daniel Kissling im Gespräch mit Radio SRF.

Stellt sich die Frage, ob es neben den bestehenden Openairs in Zofingen, Gränichen, Aarburg, Etziken usw. noch eines in Olten braucht. «Diese Frage haben wir uns auch gestellt. Aber als wir die Idee auf Facebook lancierten, war das Echo gross», so Kissling im Gespräch.

Stimmung, Künstler, Feedback auf den Anlass seien gut gewesen am ersten Oltenair. Man könne sich, sofern man sich finanziell nicht verrechnet haben, eine zweite Ausgabe sehr gut vorstellen. Einige Besucher sagten gemäss Kissling, dass das Oltenair «wie ein richtiges Openair sei, einfach in der Stadt». Genau das wolle man sein.

«  Eine Reaktion war: Das ist ja wie ein richtiges Openair, in der Stadt.  »

Daniel Kissling
OK Oltenair

Finanziert wird das Stadt-Openair durch Beiträge des Kantons Solothurn, diverse Stiftungen und Sponsoren. Die Stadt hat keinen Beitrag gesprochen, sagt das OK. Man habe aber mit Eintritten und Bar viel einnehmen können und sei zufrieden.

Grössere und kleinere Acts

Am Oltenair haben grössere Bands/Musiker wie Manillio gespielt. Aber auch kleinere, wie Scube aus Olten. Das habe man bewusst so gewählt, sagt das OK. Man wolle kein «Chrüsi-Müsi-Openair» sein, sondern gezielt ein gewisses Publikum ansprechen.

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