Oberentfelder räumten ihre Estriche und Keller

Die Aargauer Gemeinde Oberentfelden hat auf Anfang Januar 2013 die Sackgebühr eingeführt. Dies hat Auswirkungen, schon im Dezember des letzten Jahres, aber auch im neuen Jahr. Die Gemeinde schliesst daraus, dass viele noch ihre alten Sachen entsorgt haben.

Abfallsäcke

Bildlegende: Vor der Einführung der Sackgebühren in Oberentfelden kam es im Dezember noch zu einer regelrechten Entsorgungsschlacht. zvg

Seit Jahren steigt in Oberentfelden die Kehrichtmenge, schliesslich hat die Entsorgung nichts gekostet. Anfangs Jahr wurde nun die Kehrichtgebühr eingeführt.

Dies hatte zur Folge, dass es im Dezember einen massiven Anstieg des Kehrichts gab. Von gut 180‘000 Kilogramm auf gut 210‘000 Kilogramm ist es angestiegen.

Im Januar dann ist die Menge stark gesunken auf gut 92‘000 Kilogramm. Die Gemeindeverwaltung von Oberentfelden hat nun eine Vermutung. So schreibt sie in ihrer Mitteilung, dass wohl alle noch den Estrich und den Keller geräumt haben.

Fertig mit «Küder-Tourismus»

Die Gemeindeverwaltung rechnet nun damit, dass die Menge nun tief bleiben wird. Schliesslich rentiere nun die Abfalltrennung, dafür der «Küder-Tourismus» nicht mehr. Ausserdem habe es in den Estrichen und Kellern nun wieder Platz, so die Gemeindeverwaltung Oberentfelden.