Obermumpfer Bevölkerung will Fusionskurs beibehalten

Die Stimmbürger von Obermumpf wollen weiterhin herausfinden, ob eine Fusion mit Mumpf, Schupfart und Stein richtig ist. An der Gemeindeversammlung wollte eine grosse Mehrheit, dass ein möglicher Fusionsvertrag ausgearbeitet wird. Die verschiedenen Lager werten diesen Schritt aber unterschiedlich.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Obermumpf sind dafür, den Fusionsprozess mit Mumpf, Schupfart und Stein weiter zu führen. An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom Freitag, 17. Oktober, sprachen sie sich deutlich für diesen Weg aus.

«Positiver Entscheid» für die Projektleitung...

Blick auf die Gemeinde Obermumpf.

Bildlegende: In Obermumpf wird eine mögliche Fusion begrüsst. ZVG

Wie dieser Entscheid zu werten ist, das legen die zweiLager in diesem Projekt unterschiedlich aus. In einer Medienmitteilung erklärt die Projektleitung unter Markus Leimbacher, dass damit die Bürger von Obermumpf den Entscheid ihres Gemeinderates korrigiert hätten.

Dieser habe im Vorfeld keine Fusion im Mittleren Fricktal gewollt, sondern lediglich eine engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Man nehme nun von diesem positiven Entscheid Kenntnis, so die Projektleitung.

... und auch Eva Frei begrüsst den Entscheid

Frau Gemeindeammann Eva Frei aus Obermumpf sieht das etwas anders. «Ja, wir haben eine engere Zusammenarbeit einer Fusion vorgezogen. Aber wir haben auch immer gesagt, dass wir den Stimmbürger entscheiden lassen, was richtig ist und was nicht.» Und dafür müsse man zuerst einen Fusionsvertrag ausarbeiten können.

Der Entscheid vom Freitag sei deshalb zu begrüssen, erklärt die Frau Gemeindeammann von Obermumpf. Nun könne man den Fusionsvertrag aushandeln. «Darüber können dann die Stimmbürger entscheiden», fügt Frei an.