Oensinger Reiter Pius Schwizer darf seine Pferde behalten

Springreiter Pius Schwizer atmet auf. Die umworbenen Spitzenpferde Powerplay und Picsou du Chêne bleiben in seinem Stall. Zusammen mit einem Schweizer Investor hat Schwizer die beiden EM-Hoffnungen vom Aargauer Pferdehändler Max Hauri übernommen.

Pius Schwizer auf Powerplay. Dank eines anonymen Investors bleibt das begabte Springpferd im Stall des Solothurners.

Bildlegende: Pius Schwizer auf Powerplay. Dank eines anonymen Investors bleibt das begabte Springpferd im Stall des Solothurners. Keystone

 «Ich bin erleichtert. Ein langjähriger Freund, der anonym bleiben will, schätzt meine Arbeit und meine Förderung von jungen Pferden. Er sichert meine nahe Zukunft mit Spitzenpferden ab», freut sich Pius Schwizer. Er wird in den kommenden Nationenpreisen an den CSIO in La Baule (16. bis 19. Mai) und St. Gallen (30. Mai bis 2. Juni) auf den neunjährigen Holsteiner Powerplay setzen, mit dem er in Madrid mit dem achten GP-Platz verheissungsvoll zur Global Champions Tour gestartet ist.

Auch den zehnjährigen Franzosen-Wallach Picsou, den er am Weltcup-Final in Göteborg in der zweiten Final-Prüfung eingesetzt hat, darf er weiterhin an seinen Zügeln führen. Daher düfte Schwizer den Ausrutscher am Weltcup-Final (18. Schlussrang nach dem zweiten Zwischenplatz nach dem Jagdspringen) und den Rückfall von Rang vier auf zehn in der neuen Weltrangliste verkraften können.

In diesem Ranking hat der Deutsche Christian Ahlmann seinen Spitzenplatz verteidigt. Olympiasieger Steve Guerdat ist vom dritten auf den vierten Rang zurückgerutscht.