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Aargau Solothurn Olten: 20 Millionen Verlust in der Rechnung 2013

Dass die Stadt Olten in finanziellen Schwierigkeiten steckt, das ist schon lange bekannt. Nun liegen konkrete Zahlen vor: Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Verlust von 20 Millionen Franken. Die ersten Sparmassnahmen zeigten aber Wirkung, betont der Stadtrat.

19'965'788,52 Franken: So viel Verlust hat die Stadt Olten 2013 genau gemacht. Dafür verantwortlich seien vor allem tiefere Erträge bei den Firmensteuern, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Konkret: Der leidende Energiekonzern Alpiq hat weniger bezahlt. Dieser Fakt ist längst bekannt.

Zusätzlich belasten steigende Kosten der gesetzlichen Sozialhilfe die Rechung der Stadt, wie es weiter heisst. Hingegen habe die Stadt ihre Ausgaben bei Personal- und Sachaufwand reduziert. Dies dank ersten Sparmassnahmen, die der Stadtrat bereits anfangs 2013 verordnet habe. Ungefähr vier Millionen Franken konnte man mit diesen ersten Massnahmen in der laufenden Rechnung einsparen.

Das Resultat liege somit unter dem Strich im Rahmen des vom Parlaments verabschiedeten Budgets 2013, erklärt der Stadtrat.

Zu Beginn des Jahres 2013 habe man sogar mit einem Defizit von 28 Millionen gerechnet, erklärt Stadtschreiber Markus Dietler gegenüber SRF. Das bessere Resultat haben man auch deshalb erreicht, weil weitere vier Millionen aus den Reserven genommen wurden.

Das verabschiedete Investitionsbudget sei zu knapp 80 Prozent ausgeschöpft worden. Hier hat die Regierung den Sparauftrag aus dem Parlament nicht ganz erfüllt: Die geplante noch stärkere Reduktion sei aber nicht möglich gewesen, hält der Stadtrat in seiner Mitteilung vom Freitag fest.

Kennzahlen Rechnung 2013 (Stadt Olten)

Ertrag120,693 Millionen
Aufwand140,659 Millionen
Aufwandüberschuss19,966 Millionen
Nettoinvestitionen22,920 Millionen
Nettovermögen- 24,164 Millionen
Steuerfuss95 Prozent
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Olten muss sparen
Aus Schweiz aktuell vom 15.04.2014.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von R.Kuster , Niederkamt
    Früher war Olten ein Magnet bis ins Baselland. Heute unternimmt die Stadt alles um Besucher und somit Kunden fernzuhalten. Kein Wunder sinken die Stuereinnahmen von juristischen Personen. Die werden in naher Zukunft noch weiter einbrechen. Aus dem Niederamt ist der Weg nach Aarau unwesentlich länger, die Möglichkeiten aber um ein Vielfaches abwechslungsreicher.
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    1. Antwort von K.Meier , Gösgen
      Da haben sie recht. Für mich wäre ein kleines, aber feines Einkaufszentrum - zum Beispiel neben der Landi in Winznau- wäre eine echt gute Alternative. Dann bräuchte ich auch kein Auto zum Einkaufen weniger.
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