Oltner FDP will Listenverbindung für Wahlen ins Gemeindeparlament

Im Gegensatz zur Solothurner Kantonalpartei setzen die Freisinnigen der Stadt Olten auf das Instrument Listenverbindung. Allerdings nur contre coeur. Grundsätzlich unterstütze man ein Verbot von Listenverbindungen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Solange Listenverbindungen erlaubt seien, müsse auch die FDP dieses Instrument aus wahltaktischen Gründen einsetzen, betont Urs Knapp, Präsident der FDP-Fraktion im Oltner Gemeindeparlament. Denn wer nicht mitmache, verliere an Einfluss.

Und diesen Einfluss müssten die Bürgerlichen auch in der nächsten Legislatur verteidigen. Manchmal seien die Abstimmungsresultate im Gemeindeparlament so knapp, dass jede zusätzliche Stimme zähle, hielt Knapp fest.

Anfrage an alle bürgerlichen Parteien

Darum will die FDP der Stadt Olten jetzt alle bürgerlichen Kräfte für eine gemeinsame Listenverbindung mobilisieren. Angefragt sind SVP, CVP, GLP und EVP.

Allerdings ist dies erst ein Vorschlag des  Parteivorstands. Definitiv entscheiden muss die Parteibasis am 21. Januar, ob und allenfalls mit welchen Parteien die FDP in den Wahlkampf steigen wird. Die Wahlen ins Oltner Gemeindeparlament finden am 14. April 2013 statt. (capa)