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Olympische Spiele Aarauer Curlerinnen wegen Terminkollision nicht an WM

Silvana Tirinzoni
Legende: Die Curlerinnen um Silvana Tirinzoni verpassen in diesem Jahr die Weltmeisterschaften - weil sie in Südkorea spielen. Keystone

Die Curlerinnen des CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni haben sich an den Schweizer Ausscheidungen mit sechs Siegen in sechs Spielen souverän für die Olympischen Spiele im Februar in Südkorea qualifiziert. Für das Team ist das ein grosser Erfolg.

Weil aber gleichzeitig zu den Olympischen Spielen die Schweizermeisterschaften stattfinden, steht bereits jetzt fest, dass die Aarauer Curlerinnen die Weltmeisterschaften verpassen werden. Wer an die WM will, muss sich dafür an den Schweizermeisterschaften qualifizieren. Silvana Tirinzoni kann das nicht, weil sie gleichzeitig in Südkorea die Schweiz vertritt.

Gleiches Problem bereits vor vier Jahren

«Aufgrund des dichten Terminplans gab es keine andere Möglichkeit», erklärt Andreas Schwaller von Swiss Curling. «Wir haben dies jedoch mit den Spielerinnen im Vorfeld abgesprochen.» Das gleiche Problem hatte man bereits vor vier Jahren bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi.

Für die Aarauer Curlerinnen kann also der spezielle Fall eintreffen, dass sie in Pyeongchang Gold gewinnen und trotzdem die WM verpassen. Andreas Schwaller ist aber überzeugt: «Wenn Silvana Tirinzoni an den Olympischen Spielen Gold gewinnt, kann sie sicher gut damit leben, dass sie die WM verpasst.»

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    So ein Schwachsinn!! Ich habe ehrlich Mühe, zu glauben, dass dies nicht die faulste Ausrede ist, die ich je gehört habe, und das mit 69 Jahren. Schämt euch im Curling-Verband! Wir haben also nicht nur im Fussball (lies FIFA/UEFA) einen Riesenfilz!?!? Richtige Verbandsmeierei: sich Brüsten, wenn die Schweiz mit Medaillen nach Hause kommt, dann aber solchen Schwachsinn entscheiden. Ich hoffe, dass die nat. Sportkommission eingreift und ein Machtwort spricht.
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  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Was hat das noch mit Gerechtigkeit und Sportsgeist zu tun, wenn eine Olympia-Qualifikation quasi eine Strafe ist. Gahts eigetlich no.....
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  • Kommentar von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
    Das Reglement von Oberschlauen in die CH Curling Welt gesetzt. An Olympia und WM gehoeren die Besten. Und selbst wenn es bei Olympia nicht zu einer Medaille reichen wuerde, muesste das Team die WM spielen koennen. Man scheint noch Stolz zu sein, dass das Problem schon mal auftrat und die Spielerinnen lassen sich das vom Verband gefallen. Man muss seinen Sport schon sehr lieben um solche Narreteien von Verbandheinis auszuhalten.
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