Oper Schenkenberg mit «Madama Butterfly»

Die Oper von Giacomo Puccini soll 2016 in Windisch aufgeführt werden. Im Unterschied zu «Il Trovatore» 2013 sind für Intendant Peter Bernhard dieses Mal schwarze Zahlen die oberste Maxime. Dafür hat er verschiedene Änderungen eingeführt.

«Madama Butterfly» in St. Gallen

Bildlegende: Die Oper Schenkenberg spielt «Madama Butterfly» von Giacomo Puccini. Bild aus eine Probe des Theaters St. Gallen 2010. Keystone

«Wir wollen ganz klar schwarze Zahlen. Das ist die oberste Maxime», erklärt Peter Bernhard im Regionaljournal Aargau Solothurn. Die Demut vor dem Debakel 2013 sei da. Nach der Aufführung von «Il Trovatore» waren Peter Bernhard und die Oper Schenkenberg in die Schlagzeilen geraten. Wegen finanzieller Schwierigkeiten mussten die Lieferanten auf einen Teil ihres Geldes verzichten.

Die neue Oper Schenkenberg wird deshalb schlanker. Es soll nur sieben statt zwölf Veranstaltungen geben, dafür bei Bedarf eventuell Zusatzvorstellungen. Da die Umgebung, die Mülimatt in Windisch, in die Aufführung miteinbezogen wird, braucht es keine Arena, und auch dies spart Geld.

Zudem wird die Oper Schenkenberg professioneller. Für die Finanzen ist neu ein kaufmännischer Direktor, Hans Peter Brunner, zuständig. Intendant Peter Bernhard behält die künstlerische Leitung.

«Madama Butterfly als Freilichtaufführung nicht ausgelutscht»

Die Zuschauer erwartet 2016 eine Aufführung von Giacomo Puccinis «Madama Butterfly». Dazu Intendant Peter Bernhard: «Madama Butterfly ist als Freilichtaufführung noch nicht so ausgelutscht wie Nabucco, Aida oder La Bohème». Auch die Musik der Butterfly sei sehr süffig.

Gespielt wird die Oper 2016 in Windisch, auf der Mülimatt. Die Verträge für das Landstück zwischen dem Sportausbildungszentrum Mülimatt und der Aare seien unterschrieben, sagt Bernhard.