Maschinenindustrie Optimistisch in die Zukunft: Tanner in Meisterschwanden baut aus

Die Metall- und Maschinenindustrie hat schwierige Jahre hinter sich: Der starke Franken setzte der Export-Industrie stark zu. Doch nun scheint sich die Branche zu erholen, wie das Beispiel des Familienunternehmens ATS Tanner in Meisterschwanden beispielhaft zeigt.

Neubau der Firma Tanner - Bürogebäude mit Glasfassade im Abendlicht

Bildlegende: Im 6 Millionen teuren Bau präsentiert Tanner seine Maschinen der Kundschaft. Damit spare man auch teure Messe-Auftritte. zvg

ATS Tanner baut Verpackungsmaschinen, gegen 500 Stück pro Jahr, individuell auf die Bedürfnisse der internationalen Kundschaft zugeschnitten. Am Samstag hat die Firma interessierten Besucherinnen und Besuchern ihren millionenteuren Neubau in Meisterschwanden präsentiert.

Ja, die Margen seien tiefer als früher, gibt CEO Serge Tanner zu. Der starke Franken habe seine Spuren hinterlassen. Trotzdem ist er – wie der Rest der Branche auch – optimistisch. Einen Wegzug ins Ausland schliesst er kategorisch aus. «Wir haben viele langjährige Mitarbeiter. Dieses grosse Know-how können wir nicht so einfach ins Ausland transferieren».

Die rund 90 Arbeitsplätze in Meisterschwanden bleiben wohl noch länger erhalten, auch weil sich Tanner in einem «Nischenmarkt» bewege. Serge Tanner: «Ich führe das Unternehmen in zweiter Generation. Und ich möchte es der dritten Generation übergeben können.»