Papierfabrik Balsthal wieder in den schwarzen Zahlen

Sie macht Gewinn und der Umsatz der Papierfarbrik steigt. Das meldet die «Solothurner Zeitung» (SZ) in ihrer Samstags-Ausgabe. Das Unternehmen gehört nicht mehr zur indischen Saber Group. Neue Besitzer sind zwei deutsche Investoren, die bisher Berater von Saber waren.

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Bildlegende: Die Papierfabrik läuft wieder auf vollen Touren. Screenshot swissqualitypaper.com

Christian Krämer, Finanzchef der Papierfabrik Balsthal und neuer Mitbesitzer, wird in der Zeitung folgendermassen zitiert: «Mit dem Geschäftsgang sind wir sehr zufrieden, und es ist uns gelungen, ab dem dritten Quartal 2012 wieder schwarze Zahlen zu schreiben.»

Die Papierfabrik haben Krämer und sein Partner Norbert Schröder von der indischen Saber Group übernommen. Vorher haben sie die Inder beraten. Die neuen Besitzer konzentrieren sich laut der SZ auf die Herstellung von technischen Spezialpapieren.

Offenbar mit Erfolg. Die Papiermaschine läuft auf vollen Touren, rund um die Uhr. Der Umsatz für dieses Jahr ist auf 36 Millionen Franken budgetiert. Für 2014 werden 40 Millionen angepeilt.

Momentan arbeiten 63 Personen in der Papierfabrik. Der Personalbestand soll noch gesteigert werden. Im Vergleich zu den Hiobsbotschaften von vor 2 Jahren sind das gute Neuigkeiten.

Im August 2011 gab die Saber Group bekannt, dass sie eine der beiden Papiermaschinen stilllegt und die Hälfte der Belegschaft entlässt. Ein Grund für diese Massnahmen war damals der starke Franken.