Peter Moor: «Unterhaltung ist auch Service Public»

Die SRG Aargau Solothurn lädt zum 2. Feierabendgespräch nach Baden. Thema diesmal ist das Phänomen Castingshows. Warum ist dieses Unterhaltungsformat so beliebt? Wie sagen Kandidatinnen selber? Für Peter Moor, Präsident der SRG Aargau Solothurn, ist klar: das ist auch Service Public.

voice of Switzerland

Bildlegende: Formate wie «The Voice of Switzerland» sind beliebt. Die SRG Aargau Solothurn macht die Shows zum Thema. Keystone

Die Konzession schreibe vor, dass die SRG auch unterhalten müsse, sagt Peter Moor im Interview mit Radio SRF. Deshalb gehörten solche Formate wie Castingshows auch zum Service Public, ist Moor überzeugt. Natürlich würde man sich auch darüber freuen mit einer Polit- oder Wirtschaftsgrösse beim Publikum zu punkten. Castingshow-Teilnehmer ziehen aber offenbar gut.

«  Selbstverständlich würden wir auch gerne mit trockenen Themen Publikum anlocken. Aber wir können die Gesellschaft nicht ignorieren. Wir müssen das ganze Spektrum von Fernsehen und Radio abdecken. Dazu gehören Castingshows. »

Peter Moor
Präsident SRG Aargau Solothurn

Das Interesse am 2. Feierabendgespräch der SRG in Baden ist gross. Mit dabei ist auch Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi und die Gewinnerin der 1. Staffel «Voice of Switzerland» Nicole Bernegger. «Wir fragen auch, ob sich die Kandidatinnen als Täter oder Opfer sehen?», erklärt Peter Moor weiter.

Die Veranstaltung der SRG Aargau Solothurn ist am Montag 3. November. Um 18 Uhr geht es im Club Joy des Grand Casinos Baden los. Das Podium startet um 18.30 Uhr. Der Anlass ist öffentlich.

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