Positive Bilanz für Oper Schenkenberg

Bis um 5 Uhr wurde nach der letzten Vorstellung vom Samstag gefeiert. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz, auch wenn nicht alle der 1700 Plätze pro Abend verkauft wurden. Nun läuft in Schinznach-Dorf bereits der Abbau der riesigen Kulisse.

Peter Bernhard und Mary Elizabeth Williams in den Hauptrollen von «Il Trovatore».

Bildlegende: Peter Bernhard und Mary Elizabeth Williams in den Hauptrollen von «Il Trovatore». zvg

Zwölf Vorstellungen, immer gutes Wetter und viele begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer – Peter Bernhard, künstlerischer Leiter und Intendant der Oper Schenkenberg, ist zufrieden: «Wir hatten unglaublich viele Rückmeldungen aus dem Publikum. Es gab viele Standing Ovations, Bravos bis zum Geht-nicht-mehr, das macht uns sehr glücklich.»

Nicht alle Vorstellungen waren ausverkauft, die Auslastung der 1700 Sitze war geringer als beim letzten Projekt «Carmen» im Jahr 2010. Natürlich hätte sich Bernhard mehr ausverkaufte Vorstellungen gewünscht. Aber die Rechnung sollte trotzdem aufgehen, meinte er gegenüber dem Regionaljournal.

In drei Jahren wieder Oper?

Und Peter Bernhard schaut bereits wieder vorwärts. «Wenn es nach mir geht, gibt es 2016 wieder eine Oper Schenkenberg. Dazu muss man die Weichen frühzeitig stellen. Wir sprechen jetzt mit den Sponsoren.»

Wenn auch für die Geldgeber die Bilanz stimmt, steht einer Neuauflage der Oper Schenkenberg nichts im Weg. Wo diese stattfindet, ist noch nicht bekannt. Aber sicher nicht mehr in der Gärtnerei Zulauf in Schinznach-Dorf. Das Konzept der Oper Schenkenberg sieht nämlich vor, dass immer neue Orte bespielt werden. Einzige Bedingung: Sie müssen im Schenkerbergertal sein.

Regi-unterwägs, live aus Schinznach-Dorf vom 13.August 2013