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Aargau Solothurn Preisgekrönter Wellensittichzüchter aus Würenlos

Der 46-jährige Daniel Lütolf aus Würenlos züchtet seit über 30 Jahren Schauwellensittiche und räumt mit ihnen weltweit immer wieder Preise ab. Rund vier Stunden pro Tag verbringt er mit seinen rund 300 Vögeln, eine aufwändige Leidenschaft, für die seine Frau nicht immer Verständnis aufbringen mag.

Legende: Video Preisgekrönter Wellensittichzüchter aus Würenlos abspielen. Laufzeit 3:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 18.01.2016.
Ein Wellensittich sitz auf einem Ast
Legende: Daniel Lütolf besitzt rund 300 Wellensittiche. Elektrofisch (CC BY-SA 3.0) , Link öffnet in einem neuen Fenster

Daniel Lütolf ist Hausmann, Sekundarlehrer, Fussballtrainer und: weltbekannter Wellensittichzüchter. Seine preisgekrönten Vögel verkauft er an Liebhaber und Züchter in die ganze Welt.

Seinen Europameister zeigt er «Schweiz aktuell»: «Eigentlich ist er gar nicht so besonders schön, aber er ist immer perfekt, er hat ein gutes Schauverhalten, er plustert sich im richtigen Moment auf wie ein Model.»

Viel Aufwand für den perfekten Vogel

Seit er Teenager ist, züchtet Lütolf Wellensittiche. Erst experimentierte er mit den Farben, dann mit der Wuchsrichtung der Federn, bis die perfekten Vögel herangezüchtet waren.

Rund 300 Tiere leben heute in den Volieren im Keller des Wohnhauses und Lütolf verbringt rund vier Stunden täglich mit ihnen: mit Beobachten, Putzen, Pärchen bilden.

Ein manchmal zu aufwändiges Hobby, findet seine Frau Daniela Ruzzini: «Dani sagt oft, er gehe nur schnell zu den Vögeln und bleibt eineinhalb Stunden bei ihnen – das ist einfach nicht sehr familienkompatibel. Aber ich bin auch stolz auf ihn, denn wer kann schon sagen, dass er in etwas zu den Weltbesten gehört?»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von D. Thrum (Thrum)
    Das ist doch Tierquälerei, dieses Züchten um des Preises willen. Ob bei Hunden, Katzen, oder eben Vögeln. Die armen Wellies sehen ja kaum noch was (und deren Art, die mit dem fluffigen Gefieder, gilt doch sowieso als völlig überzüchtet). Die Käfige sind teilweise auch extremst winzig, mit wenig Unterhaltungsmöglichkeiten. Würde der Herr sich auch für das mentale Wohl der Vögel interessieren, anstatt nur dafür der Beste zu sein, sehe das wohl alles etwas anders aus.
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