Premiere: Kirchgemeinden Hornussen und Zeihen fusionieren

In der 127-jährigen Geschichte der römisch-katholischen Landeskirche im Aargau hat es das noch nie gegeben: zwei Kirchgemeinden fusionieren. Hornussen und Zeihen finden nicht mehr genügend Mitglieder für Ihre Kirchgemeinden. Deshalb die Fusion. Die Synode hat diese genehmigt.

Figuren auf Alter

Bildlegende: Die Kirchgemeinden Hornussen und Zeihen fusionieren, eine Premiere im Aargau. (Bild: St. Martinskirche Rheinfelden) Keystone

Die Synode der römisch-katholischen Kirche Kanton Aargau hat die Fusion der beiden Kirchgemeinden einstimmig bewiligt. Das Modell könnte durchaus Schule machen, ist Generalsekretär Marcel Notter überzeugt. Eine Fusion müsse aber immer freiwillig passieren und sei im Fall von Hornussen und Zeihen gut vorbereitet worden. Das Gespräch mit den Pfarreien sei wichtig.

Eine Fusion gab es in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche Aargau noch nie. Eine Aufsplittung allerdings gab es vor vielen Jahren. Damals trennten sich die Kirchgemeinden Fahrwangen und Meisterschwanden von Sarmenstorf, erklärte Generalsekretär Marcel Notter gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn.