Pro Natura Aargau analysiert den Tod von Wasserbüffeln

Zwischen Mitte November und Mitte Dezember 2012 starben in einer Herde von Wasserbüffeln der Pro Natura Aargau in Klingnau vier Tiere. Passiert seien die Todesfälle wegen einer unglücklichen Verkettung einzelner Vorgänge. Pro Natura Aargau zieht nun daraus Konsequenzen.

Die Naturschutzorganisation Pro Natura Aargau hat Ende letztes Jahr vier Tiere einer Wasserbüffelherde verloren. «Zum Tod der Kälber führte ein Parasitenbefall, ein Infekt, eine Mangelernährung und der Wintereinbruch», sagt Pro Natura Geschäftsführer Johannes Jenny.

Schuld ist niemand

Ein schwarzer Wasserbüffel steht auf einer Weide

Bildlegende: Ein Wasserbüffel, wie sie in Klingnau in einer Herde gehalten werden Keystone

Der Tod der Tiere sei eine unglückliche Verkettung einzelner Vorgänge mit tragischen Wendungen. Menschliche Probleme bei der Tierhaltung und Fehlinterpretationen führten zu den Todesfällen. Trotz bester Absichten seien Fehler passiert. Wer konkret Fehler begangen hat, will oder kann die Pro Natura nicht sagen.

Konsequenzen beschlossen

Der Pro Natura-Vorstand hat verschiedene Massnahmen ergriffen. Unter anderem will die Naturschutzorganisation nicht mehr Besitzerin von Nutztieren sein. «Wir haben die Wasserbüffel neu gekauft, um einen Landwirtschaftsbetrieb zu retten», erklärte Johannes Jenny. Die Beweidung von Pro Natura-Feuchtschutzgebieten mit Wasserbüffeln soll jedoch weitergeführt werden.