Projekt für Windpark Grenchen liegt ab August auf

Ab August wird klar wie die Bevölkerung von Grenchen zum geplanten Windpark steht. Auch zeigt sich dann, ob Umwelt- und Naturverbände Einsprache gegen das Projekt machen werden. Mehr Geld könne man für Umweltmassnahmen nicht einplanen, sagt die Bauherrin.

Windturbinen, Visualisierung

Bildlegende: Visualisierung des geplanten Windparks auf dem Grenchenberg. zvg

Rund 35 Millionen Franken sollen die 6 Windräder auf dem Grenchenberg kosten. Jede Windturbine wird über 160 Meter hoch. Bauen soll sie der Energiekonzern Alstom Schweiz. Beim Mitwirkungsverfahren war der Widerstand klein. Nun zeigt sich ab August, wie das Windpark-Projekt bei der Bevölkerung und den Natur- und Umweltschutzverbänden ankommt. Dann wird das Projekt öffentlich aufgelegt. Mit einer Baubewilligung rechnet man nicht vor Mitte 2015.

Stromleitung und Windturbine

Bildlegende: Bald zeigt sich wie die Grenchner Bevölkerung über den geplanten Windpark auf dem Grenchenberg denkt. Keystone

Die Bauherrin, die Städtische Werke Grenchen (SWG), trifft sich seit zwei Jahren mit lokalen und kantonalen Verbänden. Sie hat mit WWF, Pro Natura und Vogelschutzverbänden ökologische Massnahmen ausgearbeitet. Auch wurde ein Umweltverträglichkeitsbericht erstellt. Man habe hunderttausende von Franken für Umweltschutz-Massnahmen eingerechnet, viel mehr liege nicht, so die SWG gegenüber Radio SRF. Zum Beispiel erkennt ein Radarsystem Vogelschwärme.

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