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Aargau Solothurn Raubüberfall in Frick nur vorgetäuscht

Ein 63-jähriger Mann hat gestanden, einen Raubüberfall in Frick frei erfunden und angezeigt zu haben. Nach mehr als einer Woche plagte ihn das schlechte Gewissen – er meldete sich selbst bei der Staatsanwaltschaft.

Der Mann hatte der Polizei berichtet, er sei am 7. Dezember in der Tiefgarage eines Detailhändlers in Frick von zwei Unbekannten mit einem Küchenmesser bedroht worden. Er habe den Räubern sein Portemonnaie und den getragenen Schmuck geben müssen.

Eine Polizistin der Kantonspolizei Aargau
Legende: Ein Mann hat die Polizei auf eine falsche Fährte gelockt. Nun wird er selber strafrechtlich verfolgt. Keystone

Vergeblich nach Tätern gesucht

Patrouillen der Kantonspolizei, der Regionalpolizei und der Schweizer Grenzwache suchten nach den angeblichen Tätern, die gemäss Aussagen des Mannes aus Nordafrika stammen sollten.

Der Mann muss sich nun wegen Irreführung der Rechtspflege vor der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg verantworten, wie die Aargauer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

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