Regel-Wildwuchs für Aargauer und Solothurner Public Viewings

Am Donnerstag startet die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Eine einheitliche Regelung für Public Viewings und Gartenbeizen gibt es nicht. Die Gemeinden und Städte haben eigene Vorschriften. Toleranz wird aber grossgeschrieben.

Public Viewing in Baden 2008.

Bildlegende: Public Viewing Baden 2008: Die EM fand in der Schweiz und Österreich statt – keine Probleme mit späten Anspielzeiten. SRF

«Wir machen keine systematischen Kontrollen», sagt Andreas Mock, Sprecher der Kantonspolizei Solothurn gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Meldungen über Ruhestörungen oder Überwirtung werde nachgegangen. Der Fokus liege aber während der WM bei der Sicherheit, insbesondere bei der Strassensicherheit.

Auch die Stadtpolizeien Aarau und Baden wollen während der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien Augenmass walten lassen. In Aarau zum Beispiel dürfen Gastrobetriebe auch diejenigen Spiele zeigen, die um Mitternacht beginnen, unter der Woche allerdings nur im Innern des Betriebs. «Die Betriebe können sogar noch im Nachhinein eine Bewilligung einreichen», sagt Daniel Ringier auf Anfrage, er ist Polizeichef der Stadtpolizei Aarau.