Reinacher Recycling-Firma expandiert

Nun soll nach Reinach auch in Hunzenschwil ein «Recycling-Paradies» entstehen. Das gleichnamige Unternehmen teilte am Freitag mit, dass es die Baubewilligung der Gemeinde erhalten hat. Investiert werden 3 bis 4 Millionen Franken, heisst es bei der Firma auf Anfrage.

Leute geben nicht mehr benötigte Dinge ab in Mulden.

Bildlegende: Im «Recycling-Paradies» kann man fast alles gratis abgeben. Die Firma macht Geld mit dem Weiterverkauf der «Rohstoffe». zvg

Abfall praktisch aller Art gratis abgeben – dieses Geschäftsmodell funktioniert offenbar gut. Erst vor dreieinhalb Jahren eröffnete in Reinach das erste «Recycling-Paradies». Nun entsteht in Hunzenschwil bereits eine Filiale. Die Gemeinde hat die Baubewilligung erteilt.

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Ausmisten mit der Vize-Aargauerin des Jahres

2:52 min, aus Schweiz aktuell vom 30.12.2011

«Wir fanden in Hunzenschwil ein gutes Grundstück. Und die Gemeinde hat uns voll und ganz unterstützt», freut sich Geschäftsführerin des Recycling-Paradieses Karin Bertschi. Ihr Ziel ist es, die Recycling-Quote in der Schweiz massiv zu steigern.

Diese Bemühungen wurden unter anderem mit dem Schweizer Nachhaltigkeitspreis (Wert 50'000 Franken) honoriert. Und Karin Bertschi wurde auch nominiert als «Aargauerin des Jahres». Sie schaffte es zwar nicht zuoberst aufs Podest, aber sie wurde immerhin «Vize-Aargauerin des Jahres».

Nach Reinach und Hunzenschwil soll die Expansion weitergehen. Karin Bertschi hat schon weitere Standorte im Aargau im Auge. Wo diese sind, will sie aber noch nicht bekannt geben.