Rekord und schwerer Unfall am Slow-Up Solothurn-Bucheggberg

Rund 36'000 Personen haben sich am Sonntag am 5. Slow-Up Solothurn-Bucheggberg beteiligt. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord. Zum Ende des Plausch-Anlasses gab es in Gossliwil einen Unfall, bei dem ein 64-jähriger Velofahrer schwer verletzt wurde.

Viele Velofahrer sind mitten auf der gesperrten Strasse unterwegs.

Bildlegende: Es wurde zuweilen eng auf den Strassen, wie hier in Aetingen. SRF/Marco Jaggi

Grund für den grossen Teilnehmeraufmarsch dürfte das gute Wetter gewesen sein. Bereits vor dem Mittag herrschte auf der abgesperrten, vom motorisierten Verkehr freien Strecke reger Betrieb. Einzelpersonen und Gruppen frönten zu Fuss, auf Inlineskates oder mit dem Velo dem Erlebnis des Langsamverkehrs.

Der Andrang war zuweilen so gross, dass sich an einigen Stellen Stau bildete und die Velofahrer absteigen mussten. Stösst der Anlass mit 36'000 Teilnehmer also mittlerweile an seine Grenzen? «Bis jetzt ist das absolut zu verkraften. Wir würden sicher noch einige Besucher mehr ertragen, bis wir an Grenzen stossen», meint Mediensprecher Christoph Rölli auf Anfrage.

Die Strecke des Solothurner Slow-Ups bestand aus drei Schlaufen. Die erste (11 Kilometer) führte von Solothurn nach Biberist und zurück. Die zweite (7 Kilometer) von Biberist nach Lohn und die dritte und grösste Schlaufe (28 Kilometer) durch das Limpach- und Biberntal rund um den Bucheggberg.

Schwerer Unfall in Gossliwil

Ein 64-jähriger Velofahrer ist kurz nach Ende des Slow-Ups um 17.30 Uhr bei der Kollision mit einem Inlineskater gestürzt. Ein Rettungshelikopter flog ihn schwer verletzt ins Spital. Der 25-jährige Inlineskater erlitt leichte Verletzungen. Laut der Polizei hat der Velofahrer offenbar zu spät bemerkt, dass der Inlineskater vor ihm bremste.