Resultate aus den Gemeinden

Der 28. Februar ist in vielen Gemeinden der Region Abstimmungs- oder Wahltag. Hier erfahren Sie die Ergebnisse aus Ihrer Gemeinde – kompakt und übersichtlich in alphabetischer Reihenfolge.

Baden (Bezirk): Ersatzwahl Friedensrichter/innen

Gewählt sind Fabienne Fonti (6474 Stimmen) und Christian Oberholzer (6970 Stimmen). Carla Ferrari Benz verpasst die Wahl.

Buchs: Ja zu Steuerfuss von 100 Prozent

Das Budget 2016 mit einem Steuerfuss von 100 Prozent wurde mit 1478 Ja zu 1113 Nein angenommen. Der Steuerfuss steigt damit um 3 Prozentpunkte. Im November war die Erhöhung auf 102 Prozent an der Urne noch gescheitert. Nun hat der Gemeinderat eine überarbeitete Version dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt.

Endingen: Gemeinderäte gewählt

Als neue Gemeinderäte gewählt sind Gerhard Schneider (601 Stimmen) und Ralf Werder (762).

Laufenburg: Ja zu neuem Altstadtkonzept

Der Gemeinderat kann das Altstadtkonzept umsetzen. Er will in den nächsten Jahren 20 Millionen Franken ausgeben, um alte Liegenschaften aufzukaufen und zu renovieren. So will er die Altstadt aufwerten. Um das Altstadtkonzept zu realisieren, war eine Änderung der Gemeindeordnung nötig. Diese hat das Stimmvolk angenommen mit 657 Ja zu 510 Nein.

Mellikon: Vizeammann gewählt

Der neue Vizeammann von Mellikon heisst Guido Jetzer. Er erhielt 81 Stimmen. Für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates braucht es einen zweiten Wahlgang. Patrick Knecht (13), Lukas Böhler (7), Simon Knecht (5), Herbert Elmer (5) und Thomas Urfer (4) erreichten das absolute Mehr nicht.

Nunningen: Kampfwahl um Gemeindepräsidium entschieden

Heiner Studer ist der neue Gemeindepräsident von Nunningen. Der FDP-Kandidat entschied die Kampfwahl für sich. Er erhielt 572 Stimmen. Sein Gegenkandidat, Christoph Bürrer von der CVP unterlag deutlich mit 283 Stimmen. Die CVP konnte damit das Gemeindepräsidium, das sie 15 Jahre lang mit Kuno Gasser besetzt hatte, nicht verteidigen.

Obersiggenthal: Steuerfuss steigt auf 103 Prozent

Der Steuerfuss in Obersiggenthal steigt von 98 auf 103 Prozent. Das Stimmvolk nimmt das Budget 2015 an – mit 1731 Ja gegen 1555 Nein-Stimmen. Der Gemeinderat hatte diese Steuererhöhung gefordert mit der Begründung, die Steuereinnahmen seien um 1,5 Millionen Franken eingebrochen in diesem Jahr. Im November 2015 hatte das Stimmvolk eine Erhöhung des Steuerfusses um 7 Prozentpunkte noch abgelehnt. Alle Fraktionen im Einwohnerrat unterstützten die Erhöhung um 5 Prozentpunkte.

Sins: Nein zu höheren Steuern

Das Stimmvolk lehnt das Budget 2016 ab mit 918 Nein zu 865 Ja. Damit ist auch eine Erhöhung des Steuerfusses von 105 auf 109 Prozent gescheitert. Die Gemeindeversammlung vom November hatte dem höheren Steuerfuss noch zugestimmt. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.

Tegerfelden: Nein zu Schulsozialarbeit

Das Stimmvolk lehnt die Einführung der Schulsozialarbeit an der Kreisschule Surbtal ab mit 285 Nein zu 218 Ja. Schon an der Gemeindeversammlung hatten die Bürger knapp Nein gesagt zur Sozialarbeit an der Schule. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen. An der Urne wurde der ablehnende Entscheid der Gemeindeversammlung nun bestätigt. Es gibt keine 60-Prozent-Stelle für die Schulsozialarbeit.

Unterkulm: Kein Gemeinderat gewählt

Stimmen erhielten: Luigi Radaelli (94), Erich Eichenberger (17), Werner Döbeli (13). Das absolute Mehr wurde von keinem Kandidaten erreicht, gewählt ist deshalb niemand. Am 5. Juni findet der 2. Wahlgang statt.

Windisch: Dunkle Strassen in der Nacht

Von 1 bis 5 Uhr früh wird es in Zukunft in den Windischer Quartieren dunkel sein. Dann brennt nämlich die Strassenbeleuchtung nicht mehr. Das Stimmvolk ist einverstanden damit mit 1390 Ja zu 1295 Nein. Der Gemeinderat hatte sich gegen die Nachtabschaltung ausgesprochen. Sein Argument: Mit neuen LED-Lampen könne man auch viel Energie sparen. Das Stimmvolk will aber, dass Windisch eine Vorbildfunktion einnimmt. Immerhin hat die Gemeinde das Label «Energiestadt». Eine knappe Mehrheit des Stimmvolkes will mit der Nachtabschaltung Strom sparen.

Wohlen: Sehr deutliches Ja zum Budget 2016

Das Stimmvolk genehmigt das Budget mit einer klaren Mehrheit: 3948 Ja stehen 849 Nein gegenüber. Das Ja ist keine Überraschung. Es hatte sich abgezeichnet, nachdem im Januar der Einwohnerrat das Budget angenommen hatte. Zuvor hatte es allerdings intensive Diskussionen abgesetzt. Im Oktober hatte der Einwohnerrat das Budget zurückgewiesen. Er wollte vom Gemeinderat intensivere Sparbemühungen sehen. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 113 Prozent.

Zurzach (Bezirk): Keine Wahl ans Bezirksgericht

Die Ersatzwahl für einen Sitz am Bezirksgericht hat kein Resultat gebracht: Das absolute Mehr von 4545 Stimmen erreichten weder Markus Burri noch Roman Dörig. Damit wird ein zweiter Wahlgang nötig. Dieser findet am 5. Juni statt.