Riedholz SO: Wildhüter stirbt auf Bahngleisen

Ein Zug hat im solothurnischen Riedholz einen Wildhüter erfasst. Der Mann wurde beim Unfall am frühen Mittwochmorgen tödlich verletzt.

Roter Zug fährt.

Bildlegende: Der Bahnabschnitt zwischen Niederbipp und Solothurn musste gesperrt werden, um den Unfall zu untersuchen. SRF

Wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt, suchte der Wildhüter nach einem angefahrenen Wildtier. Deshalb hielt er sich im Gleisbereich auf. In der Folge erfasste ihn ein Zug der Aare Seeland mobil AG. Der Mann überlebte den Unfall nicht.

Zu den Umständen des tödlichen Unfalls wurden Ermittlungen aufgenommen. Während der Dauer der Unfalluntersuchung musste sowohl der Bahnabschnitt zwischen Niederbipp und Solothurn wie auch die Baselstrasse zwischen Riedholz und Flumenthal gesperrt werden.

Die Passagiere der Aare Seeland mobil AG wurden mit Ersatzbussen weiterbefördert. Für den motorisierten Verkehr wurde eine Umleitung eingerichtet. Neben der Polizei und der Staatsanwaltschaft standen auch die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) und ein Care-Team im Einsatz.