Rinderjagd auf der A1 bei Mägenwil

Ein Rind sorgte am Donnerstagmorgen auf der Autobahn A1 bei Mägenwil für Aufregung. Die Polizei musste das Tier erlegen.

Gleich zwei Rinder flüchteten aus dem Viehvermarktungsbetrieb in Brunegg. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Rinder auf dem Gelände des Viehvermarktungsbetriebs umgeladen worden. Unter noch unklaren Umständen hatten sie dabei entweichen können

Zuerst auf die A1, dann auf die A3

Rind auf der Fahrbahn (Symbolbild).

Bildlegende: Rind auf der Fahrbahn (Symbolbild). Keystone

Eines der Tiere trottete in der Folge bei Mägenwil auf die Autobahn A1. Es bewegte auf dem Pannenstreifen der Fahrbahn Bern in Richtung Zürich - somit auf Kollisionskurs mit dem Verkehr. Die Versuche von Lastwagenfahrern und Automobilisten, sich dem Tier in den Weg zu stellen, schlugen fehl und endeten teilweise mit Sachschaden.

Via Überleitung bei Mülligen gelangte das Tier auf die A3. Durch Polizeisperren konnte dieses bei der Ausfahrt Brugg von der Autobahn getrieben werden.

Inzwischen waren Spezialisten der Kantonspolizei ausgerückt, welche den unberechenbaren Stier in der aus Sicherheitsgründen erschossen. Während dieser Aktion musste die Kantonspolizei die Autobahnen A1 und A3 mehrmals kurz sperren. Dadurch bildete sich Rückstau, welcher zeitweise auf mehrere Kilometer Länge anwuchs.

Zweites Tier auf dem Birrfeld unterwegs

Das zweite Tier verirrte sich ins weiträumige Birrfeld. Dank Hinweisen von Passanten konnte die Polizei das Rind zwischen dem Flugplatz und dem Industriegebiet Birr lokalisieren. Um jegliche Gefahr zu bannen, musste die Polizei auch dieses Tier erlegen. In der Nähe befinden sich Hauptstrassen, eine Bahnstrecke sowie der Flugplatz.

Grillfreunde können aufatmen

Beide Tiere waren zur Schlachtung vorgesehen. Fachleute sorgten sofort dafür, dass das Fleisch der geschossenen Tiere noch verarbeitet werden kann.